Genießen, stärken und heilen

Die heilige Hildegard und der Knoblauch

Hildegard von Bingen war eine außergewöhnliche Frau. Wenn wir uns im Geiste kurz ins Mittelalter versetzen, staunen wir auch heute noch darüber, dass diese charismatische Frau des Öfteren ihre Klostermauern hinter sich ließ, um den Menschen in den Städten und rund um die Klöster ihrer weiteren Heimat zu predigen. Es war ihr ein Herzensanliegen, ihre Zeitgenossen näher und bewusster an Gott heranzuführen. Sie konnte unmöglich über das schweigen, was diese begabte Benediktinerin in einer tiefen Schau empfangen hatte. Wie dringend würden wir die heilige Hildegard in unserer medialen Welt doch brauchen! Aber bleiben wir beim Knoblauch. Die unerschrockene Nonne empfiehlt dieses Lauchgewächs ohne Einschränkung. So sollen ihn gerade auch gesunde Menschen zu sich nehmen, um in der Ernährung Heilendes und Nährendes in einem zu konsumieren. Vor allem roh genossen, liefert er dem Körper seine wertvollen Wirkstoffe und Vitamine. Laut Hildegard ist der Knoblauch auch für die Augen sehr wertvoll.

Knoblauchsaft hilft älteren Menschen

Aus den im Herbst geernteten Knoblauch-Zwiebeln, die im biologischen Anbau gezogen wurden, gewinnt man den wertvollen und inhaltsstoffreichen Knoblauch-Saft. Wenn man täglich davon 3-mal 15 Tropfen zu sich nimmt, normalisiert sich der altersbedingt oft hohe Blutdruck. Zugleich profitieren die Darmflora und die Durchblutung des Hirns enorm von dieser Anwendung. Eine Kur sollte drei Wochen dauern. Nach drei bis vier Wochen wieder fortsetzen.

Schau in deinen Mund

Früchte und Kräuter stärken das Zahnfleisch

Es ist schon ein Gfrett mit unseren Zähnen. Bevor sie zum ersten Mal aus dem Kiefer auftauchen, verursachen sie bereits Schmerzen, so dass unsere Kleinsten vermehrt schreien. Sind sie einmal da, fallen sie nach ein paar Jahren wieder aus. Manchmal wachsen auch die Zweiten kreuz und quer, sie bekommen Löcher, müssen daher behandelt und gezogen werden. Aber ohne Zähne wär’s ja genau so ein Gfrett. Also schauen wir besser mit Sorgfalt darauf. In erster Linie bedarf es einer dauernden Stärkung des Zahnfleisches. Jetzt im Winter kann man sich leicht ein paar Grapefruits besorgen. Entweder gleich längere Zeit hindurch die Frucht verzehren oder täglich mehrmals ein Glas Grapefruitsaft trinken. Die zusammenziehende Kraft des Fruchtfleisches hilft, das lästige Zahnfleischbluten hintan zu halten. Das gleiche gilt für Zitronen. Zusätzlich helfen die in den Zitrusfrüchten enthaltenen Vitamine, die Zellwände des Zahnfleisches zu festigen. Generell sind aber ebenfalls bittere Kräuter bei Problemen der Mundhöhle wirksam.

Mundspülung mit Beeren

Wer unter lästigem Bluten des Zahnfleisches leidet, kann auch folgenden Rat ausprobieren: 2 Esslöffel getrocknete Schwarze Johannisbeeren (= Ribisel) werden mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergossen. Danach 20 Minuten ziehen lassen und abseihen. Mit dem gewonnenen Extrakt kann man in der Früh und am Abend den Mund ausspülen. Das ist eine vernünftige Zusatzbehandlung zu dem oben bereits Erwähnten. Als natürliches Zahnputzmittel kann ich ebenfalls getrocknete und pulverisierte Salbeiblätter empfehlen, die wie Zahnpaste verwendet werden können.

Prost! & Gesundheit!

Beides ist im Enzian drin

Es kann sein, dass jemand ganz blau vor den Augen wird, hört er das Wort „Enzian“. Mit viel Glück entdecken wir auf Bergwanderungen den Alpen-Enzian (Gentiana alpina), der mit seiner schönen blauen Blüte das Auge des Betrachters erfreut. Viele aber gehen an seinem viel größeren Bruder vorüber, ohne ihn zu kennen. Die Rede ist hier vom Gelben Enzian (Gentiana lutea), der ebenfalls auf Alpenwiesen im Gebirge wächst und über einen Meter hoch werden kann. Die handtellerförmigen Blätter sind der Länge nach von Nerven durchzogen. Die schönen gelben Blüten, die dem Heilkraut den Namen geben, erscheinen vor allem im Juli. Der Gelbe Enzian besitzt eine dicke feste Wurzel, die hauptsächlich für Heilzwecke herangezogen wird und aus der man auch den berühmten Enzianschnaps produziert. Diese kann man – wie auch die Wurzeln anderer Heilkräuter – vor allem im Frühjahr und im Herbst ernten. Das hat seinen Grund darin, dass zu jenen Zeiten die Wurzel kurz davor steht, viel zu geben oder eine Zeit hat, in der sie viel speichert, um den Fortbestand der Pflanze zu sichern.

Gelber Enzian-Tee für die Haut:

1 Esslöffel getrocknete und zerkleinerte Enzianwurzel mit 1 Liter kochendem Wasser übergießen und anschließend 3 Stunden lang ausziehen lassen. Dann damit die Haut abwaschen und nicht nachtrocknen. Die im Enzian enthaltenen Bitterstoffe helfen der Haut, bei zu vielen Fettstoffen diese abzubauen und die Haut widerstandsfähiger zu machen.

Eiserne Reserve auf den Zweigen

Die Eberesche hält sie bereit

Jetzt, wo endlich der Winter eingekehrt ist, kann man verschiedene Tiere bei Tag und während der Nacht beobachten, wie sie sich auf Nahrungssuche begeben. Alle paar Jahre kommt es vor, dass bestimmte Vogelarten, die in den nördlichen Breiten unseres Kontinents daheim sind, während des Winters invasionsartig bei uns einfallen, weil das Nahrungsangebot in ihrer Heimat aufgebraucht wurde. Zu den scharenweise ankommenden gefiederten Gästen zählen vor allem Seidenschwanz, Rot- und Wacholderdrossel. Mit Freuden machen sie sich über alles her, was in unseren Gärten und Wäldern an Obst und Beeren vom vergangenen Herbst noch an den Bäumen geblieben ist. Zu den Favoriten unter den Früchten zählen vor allem die Früchte der Eberesche, die aufgrund des eben Geschilderten auch Vogelbeeren genannt werden. Wenige wissen aber, dass man außer Schnaps und Marmelade auch einen Tee zubereiten kann, der sich für unsere Gesundheit verwenden lässt.

Vogelbeer-Tee zum Gurgeln:

Eine Menge von ca. 2 Handvoll reifer und entstielter Ebereschenbeeren wird in 1 Liter kaltes Wasser gelegt und das Ganze lässt man dann auf Sparflamme 1 Stunde lang kochen. Danach seiht man den gewonnenen Tee ab und gibt ihn in eine Thermosflasche. Ist man heiser, gurgelt man am besten mehrmals täglich mit diesem Tee. Bei Hustenreiz rührt man 2 Esslöffel Honig dazu und nimmt ihn dann tagsüber schluckweise zu sich.

Der Gewöhnliche Erdrauch

Ein bescheidener Helfer aus dem Pflanzenreich

Wenn irgendwo Rauch aufsteigt, so ist das immer ein Signal eines Brandes. Durch die Errungenschaften der neuen Medien werden uns permanent die Bilder der Katastrophen rund um den Erdball vor Augen geführt, so dass sie alltäglich werden. Wir werden kaum mehr berührt und haken ein Ereignis nach dem anderen ab. Für die Menschen früherer Generationen war das anders. Sie haben mit mehr Aufmerksamkeit die Vorgänge ihrer näheren Umgebung wahrgenommen und auch in ihrer Erinnerung abgespeichert. Sie haben die Wuchsform einer besonderen Pflanze betrachtet und gemeint: das ist wie Rauch, der aus der Erde aufsteigt. Es handelt sich um ein Heilkraut, das eine eigene Gattung im Reich der Fauna innerhalb der Familie der Mohngewächse bildet: der Erdrauch (Fumaria officinalis).
Der Gewöhnliche Erdrauch ist in Europa und Asien daheim und wächst gerne auf mageren Böden entlang von Wegen und Halden. Das Heilkraut hat seinem wichtigsten Inhaltsstoff, dem Fumarin, den Namen verliehen, der dafür sorgt, dass vor allem die Gallenblase ihre Tätigkeit in geordnetem Maß aufnehmen kann. Zusätzlich wirkt sich die Heildroge auch positiv auf die Haut aus. Grundsätzlich ist Erdrauch für innerliche Anwendungen rezeptpflichtig und erfordert ärztliche Begleitung.

Waschung mit Erdrauch-Tee:

4 Esslöffel voll zerkleinertes blühendes Erdrauchkraut mit 1 Liter kochendem Wasser übergießen und 15 Minuten lang abgedeckt ziehen lassen. Nach dem Abseihen mittels eines Waschlappens den ganzen Körper oder Zonen mit trockener Haut abreiben und ohne Abtrocknen verdunsten und einziehen lassen. Regelt den Fetthaushalt der Haut.

Genoss einst hohes Ansehen

Das Eisenkraut wieder entdecken

Es gibt so viele Gründe, dass einem die Freude am Leben genommen werden kann: vieles läuft einfach nicht „rund“, die Mitmenschen und die Familienmitglieder ändern sich nicht, die Wirtschaft floriert nicht mehr, der Respekt voreinander nimmt offensichtlich immer mehr ab und sowieso war früher alles besser. Kein Wunder, dass solche Gedanken einem sogar den Schlaf rauben können. Nun, die Probleme des Lebens müssen uns nicht unbedingt niederzwingen. Unser Körper ist so angelegt, dass vieles abgeleitet und verdaut werden kann. Gerade in diesen Vorgängen hängen Geist und Leib eng miteinander zusammen. Das Eisenkraut (Verbena officinalis) wurde daher schon in der Antike und im Mittelalter hoch geschätzt, weil es durch Unterstützung der Leber, der Nieren und des Magens mithilft, dass alles Schlechte und Giftige aus dem Körper abtransportiert wird. Die im Eisenkraut enthaltenen Gerb- und Bitterstoffe sorgen dafür, dass die Zellen gleichsam straff und wach gehalten werden. Wir werden dadurch aufmerksamer für alles Positive, das es auch in Zeiten wie den unsrigen zu entdecken gilt.

Eisenkrauttee zum Spülen und Gurgeln:

2 gehäufte Teelöffel von frischem oder getrocknetem Eisenkraut werden mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergossen. 15 Minuten ziehen lassen und dann abseihen. Gerade am Morgen eignet sich der Tee für Mundspülungen. Bei Erkältungskrankheiten soll man ihn zum Gurgeln verwenden, um dem Rachenraum Linderung zu verschaffen.

Damit die Kilos purzeln

Topinambur hilft beim Abnehmen

Es gibt viele gebrochene Vorsätze, um endlich abzunehmen und schlanker zu werden. Das Essen schmeckt halt einmal viel zu gut. Die Knolle der Topinambur (Helianthus tuberosus) kann uns aber helfen, konkrete Schritte zu unternehmen. Denn durch ihren Inulingehalt dämpft der Genuss der Knolle das Hungergefühl. Zudem enthält die „Rosskartoffel“, wie sie die Indianer in ihrer Urheimat des südamerikanischen Subkontinentes bezeichnen, viel Eisen fürs Blut und viel Kalzium und Kieselsäure, die wiederum den Knochen, der Haut und den Haaren zugute kommen. Die Topinamburpflanze zählt wie die Sonnenblume zu den Korbblütlern (Asteraceae) und kann auch im Garten als Schmuck kultiviert werden. Gerade entlang von Zäunen und Mauern erfreut die schöne Blume das Auge. Sie ist mit ihrer Wuchshöhe gleichzeitig ein Sichtschutz und lässt sich auch als Schnittblume verwenden. Doch am besten, wir verwenden Topinambur für unsere gute Figur.

Schlankheitsmittel Topinambur-Auszug:

Dieser aus der Knolle der Heilpflanze gewonnene Auszug verhindert die übermäßige Bildung von Fettgewebe, entgiftet den Organismus und erhält gleichzeitig die Leistungsfähigkeit. 4- bis 5-mal täglich wird ein Teelöffel voll davon eingenommen und vor dem Schlucken gut im Mund verteilt. Das beugt auch einer Stuhlverstopfung vor. Topinambur-Auszug ist in der Kräuterstube in Karlstein erhältlich. (02844/7070-11 oder per Mail unter beratung@kraeuterpfarrer.at) Setzen Sie gleich morgen einen konkreten Schritt für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden!

Sehen und Aussehen hängen zusammen

Zumindest beim Augentrost

Mitten im Winter führt mich die Phantasie auf eine Sommerwiese. Ich freue mich dabei nicht nur über das kühlende Grün des Grases, sondern staune über die Vielfalt der verschiedenen blühenden Kräuter darauf. Auf eine Art fällt mein Blick heute ganz besonders: es ist der Gemeine Augentrost (Euphrasia officinalis). Man findet ihn auf mageren Wiesen bis in hohe Gebirgslagen hinauf. Die Gewächse um ihn herum schätzen wahrscheinlich seine Anwesenheit nicht so hoch. Als Halbschmarotzer entzieht er nämlich seinen Nachbarn unter der Erde direkt aus deren Wurzeln, was er selbst zum Blühen und Gedeihen braucht. Doch hat der Augentrost durchaus auch etwas Gutes vorzuweisen. Dieses Heilkraut wurde nämlich, wie schon sein Name sagt, zur Behandlung von Augenleiden herangezogen. Das gesammelte und getrocknete Kraut dient seit den Erfahrungen des Mittelalters dazu, bei Entzündungen und übermäßigem Tränen der Augen, sich diese auszuwaschen und Linderung der Beschwerden zu erlangen. Wer besser sieht, der legt vielleicht sein Augenmerk ein wenig mehr auf seine Figur. Auch da ist der Augentrost zur Stelle.

Augentrost-Bad:

Man nimmt ungefähr 150 g getrocknetes Augentrostkraut, überbrüht es mit 3 Liter kochendem Wasser und lässt das Ganze 20 Minuten ziehen. Den Absud leert man ins Badewasser. Das zurückgebliebene Kraut bindet man in ein Leinensäckchen und hängt es ebenfalls ins Badewasser, in dem man dann 15 Minuten verweilt. Diese Anwendung reinigt die Haut und festigt die Widerstandskraft. Wöchentlich einmal angewendet, hilft es mit, unerwünschte Fettpolster allmählich abzubauen.

Verborgene Kräfte wecken

Ins Innere der Birke schauen

Pflanzen sind Lebewesen. Das steht außer Diskussion. Sie wachsen und verändern sich. Wenn sie auch meist ihren Standort nicht wechseln können, vollzieht sich im Innern einer Pflanze viel Bewegung. Dadurch haben sie auch eine Ausstrahlung und einen eigenen Charakter. Jedes Gewächs, ob groß oder klein, hat uns etwas zu sagen. Wenn wir jetzt im Winter die Bäume betrachten, so ruhen diese nur rein äußerlich. Im Inneren bereitet sich alles darauf vor, um mit länger werdendem Tageslicht im Frühling wieder voll loszustarten. Die Birke kann uns z. B. helfen, zu erkennen, dass auch in uns verborgene Talente und Fähigkeiten schlummern, die darauf warten, ans Tageslicht zu kommen. Jeder Mensch besitzt in einer je eigenen Weise die Kraft, an der Macht des Guten mitwirken zu können. Bald werden die Birkenstämme wieder viele Liter Wasser nach oben fließen lassen, damit auch die äußersten Zweige sich entfalten und wachsen können Im Frühling kann an einem feuchten Standort eine Birke bis zu 70 Liter Wasser über die Blätter verdunsten lassen. Eine Birke hat ein gutes Wesen. Sie ist anspruchslos und hat doch irrsinnige Kraft. Das ist für mich mehr als nur ein Bild. Es ist mir Ansporn, nach dem Erfolg des Guten zu streben.

Birkenknospen mit Inhalt:

Für einen durchblutungsfördernden Ölauszug setzt man 50 g getrocknete Birkenknospen in 1 l Olivenöl an. 14 Tage in einem warmen Raum ans Fenster stellen. Täglich umrühren, zuletzt abseihen und in braune Fläschchen füllen. Einreibungen mit diesem Birkenknospen-Ölauszug durchgeführt, helfen mit, Rheumaschmerzen zu lindern. Auch bei Hautausschlägen ist dieses Öl zu empfehlen, ebenso bei Schmerzen, die durch Nieren- oder Unterleibsleiden verursacht werden.

Ein würziger Gartenschmuck

Der Estragon als Heilpflanze

Der Estragon (Artemisia dracunculus) gehört wie der Wermut und der Beifuß zu den Korbblütlern. Er wird bis zu 1.50 Meter hoch, wächst buschig und verzweigt. Wer diese Gewürzpflanze im Garten ziehen möchte, bereite am besten einen sandigen, humusreichen Boden vor, in den das Saatgut gelegt wird. Am wohlsten fühlt sich der Estragon an einem geschützten und sonnigen Platz. Estragon wird in den Küchen der ganzen Welt geschätzt. In der Küche kennen wir alle dieses Gewürz zum Einmachen von Gurken, Kürbis und Sauerkraut, ferner zum Anrichten von Salaten, Gemüse und Bratentunken. Wer mit Estragon einen Kräuteressig ansetzen möchte, ernte das Kraut am besten dann, wenn sich die Blütenknospen bilden. Dieses Küchenkraut besitzt aber nicht nur einen herb-würzigen Geschmack, sondern hat auch heilende Kräfte. Es hilft bei Nierenträgheit und Magenschwäche.

Estragon-Likör in Eigenregie:

100 g frischen, zerkleinerten Estragon in 1 Liter 70 %igem Obstbrand 14 Tage lang ansetzen und in dieser Zeit am besten an das Fenster stellen. Danach abseihen und den Rückstand mit 1/2 Liter abgekochtem und ausgekühltem Wasser 3 Stunden lang auslaugen, dann filtrieren. In 1/2 Liter Wasser 1/2 Kilo Zucker auflösen. Zu guter Letzt alle drei Flüssigkeiten zusammengießen und in hübsche Flaschen füllen. Dunkel und kühl lagern. Dieser Likör stärkt den Magen. Täglich 3-mal 1 Esslöffel davon nehmen.