Der Braten allein macht´s nicht aus

Interessantes rund um den Kümmel

Als Kind hatte ich meine gröberen Schwierigkeiten mit dem Kümmel (Carum carvi).
Wenn schon nicht die Mutter Rücksicht auf meine Abneigung nahm, versuchte ich selbst penibel jedes Körnchen dieses Gewürzes zu entfernen, bevor ich wohl oder übel mit dem Essen begann. Lang ist’s her und Gott sei Dank vorbei damit. Heute schätze ich sehr wohl dieses wertvolle Gewürz. Die Pflanze des Echten oder Wiesen-Kümmels zählt zu den Doldenblütlern. Was kaum einer weiß, ist die Tatsache, dass der Kümmel eine möhren-
artige Wurzel in den Boden treibt, die z.B. im Frühjahr geerntet und verwertet werden kann. Die Samen wiederum, deren würziger Geschmack jedermann hinlänglich bekannt ist, enthalten ätherisches Öl, Zucker, Stärke und mineralogische Spurenelemente. Archäologische Untersuchungen beweisen, dass der Kümmel schon in der neolithischen Zeit gelagert und verwendet wurde. Der Kimm, wie dieses Gewürz in der Umgangs-
sprache meiner Heimat bezeichnet wird, hat sehr ähnliche Wirkungen wie Anis- und Fenchelsamen. Darüber hinaus, dass der Kümmel blähungstreibend wirkt, hilft er besonders den Frauen bei der Monatsregel und auch in der Schwangerschaft und während der Stillzeit.

Anwendung in der Tiermedizin:

Kümmel, der dem Futter von Pferden und Schweinen beigegeben wird, fördert die Fresslust. Ein Absud aus dem feinen Gewürz dem Trank hinzugefügt, behebt den Milchmangel der Kühe. Genauso wie beim Menschen hat der Kümmel auch bei den Tieren eine krampfstillende, blähungstreibende und gärungswidrige Wirkung.

Das “Silber des Westens”

Die Krenwurzel hat viel Kraft

Die Medizin samt den Heilkräutern aus dem Fernen Osten löst bei uns Europäern eine geradezu magische Faszination aus. Bei allem Respekt vor diesen wertvollen Wegen zur Gesundung setze ich aber gern ein Fragezeichen über diese Erscheinung. Ich denke da an Kräuterpfarrer Weidinger, der mit seiner reichen Erfahrung aus den Jahren seines China-Aufenthaltes in der Naturheilkunde in erster Linie auf das hinwies, was vor unserer Haustür wächst bzw. an jedem Würstelstand zum Einsatz kommt. Heute meine ich ganz konkret den Kren. Die Pflanze hat den wissenschaftlichen Namen Armoracia lapathifolia.

Sie zählt zu den Kreuzblütengewächsen und bildet große langstielige Blätter aus. Rispenartig trägt sie im Sommer weiße Blüten. Das Wertvolle des Krens liegt unter der Erde. Sein walzenförmiger, ein- bis vielköpfiger Wurzelstock hat es in sich. Sobald man ihn reibt oder kostet, bekommt man die Folgen seines scharfen und im wahrsten Sinne des Wortes reizenden Geschmacks zu spüren. Kaum jemand bleiben da die Tränen erspart. Durch seine Inhaltsstoffe, die von Vitamin C bis Schwefel reichen, ist die Krenwurzel ein natürliches Antibiotikum und verdient daher den Ehrentitel „Silber des Westens“. Der Saft, der aus dem Meerrettich, wie der Kren außerhalb Österreichs heißt, gewonnen wird, belebt die Schleimhäute des Magens und des ganzen Verdauungsapparates.

Gesunde Kräutertipps:

Krensaft mit Honig vermischt, kann Asthmaanfälle mindern. Bei starken Kopfschmerzen reibe man sich den Nacken 3-mal täglich mit einem Gemisch von ein paar Tropfen Olivenöl und dem frisch gepressten Krensaft ein.

Nicht nur Blätter fallen zu Boden

Über den Wert des Fallobstes

Was kurbelt die Wirtschaft an? Das ist eine Frage, die sich in der gegenwärtigen Zeit immer mehr Menschen stellen. Die Antwort darauf ist unter anderem: der Konsum.
Erst wenn die Menschen ein Produkt kaufen, wird es wertvoll. Die gleiche Antwort könnten wir auf die Frage geben, was denn unsere Gesundheit festigen würde. Eine Ergänzung wäre aber noch anzubringen: nämlich der Konsum von Obst. Immer häufiger kommt es vor, dass unter den vielen Obstbäumen am Wegrand die herabgefallenen Früchte liegen bleiben und verderben. Dabei gäbe es doch verschiedene Möglichkeiten, um das so genannte „Wirtschaftsobst“ zu verwenden. Dadurch, dass in den Geschäften nur äußerlich schöne und makellose Früchte feilgeboten werden, sind wir verwöhnt und heikel. Eine der Möglichkeiten, Äpfel oder Birnen unter den Bäumen zu verwerten, ist das Entsaften. Der Süßmost ist ein schmackhaftes Getränk und da und dort gibt es noch Mostereien, die ihn herstellen. Bis in den Winter hinein kann eine Familie mit Getränken aus der Natur versorgt bleiben. Man kann das Fallobst auch sammeln und als Futter den Tieren weitergeben. Selbst Vögel wie die Amsel sind bei Schnee und Eis dankbar für frisches Obst.

Fallobst-Bad:

Aus einem Gemisch von 2/3 Äpfeln und 1/3 Birnen wird ein frischer Saft gepresst und
2 Liter dem Badewasser beigegeben. Ca. 20 Minuten im Badewasser bleiben.
Der so verdünnte Obstsaft reinigt die Haut und bekämpft das Entstehen von Fältchen.

Der Weißkohl

Mehr als nur eiserne Reserve

In Zeiten wie diesen erübrigt es sich für alle Vernünftigen, etwas wie z. B. den Kohl abschätzig als Arme-Leute-Essen zu bezeichnen. In meiner Erinnerung ist immer noch gegenwärtig, wie man das Kraut und die Karotten, den Zeller und die Roten Rüben im Keller gelagert hat, um sie den Winter über zu verspeisen. Das Sauerkraut kam selbst-
verständlich damals auch aus dem Fass und nicht aus dem Vakuum-Sackerl. Und ich denke und hoffe sogar, dass diese Art der Lagerung wieder bald Saison hat. Wer es vergessen hat, der sei heute auch durch meine Zeilen erinnert, dass die Kohlblätter sehr viel Wertvolles beinhalten. Dazu zählen Kalium und Calcium, Magnesium und vor allem viel Vitamin C. Im Kohl und im Sauerkraut lässt sich zudem wertvolle Ascorbinsäure finden. Wer den Weißkohl (Brassica oleracea subsp. capitata) den Winter über griffbereit hat, der kann aus den zerkleinerten Kohlblättern einen Saft auspressen, den man löffelweise vor den Mahlzeiten einnehmen soll. So hilft man nicht nur dem Immunsystem auf die Sprünge, sondern dieser Saft entfaltet auch bei nervösen Magenbeschwerden und bei zu geringer Magenschleimhautdurchblutung seine Wirkung.

Weißkohlsaft-Kur:

Es empfiehlt sich, die oben geschilderte Anwendung 3 Wochen lang mit jeweils einem Esslöffel voll des Weißkohlsaftes durchzuführen. Bitte verwenden Sie dabei nur den frisch gepressten Saft. Sein Geschmack ist zwar fad und nicht jedermanns Sache, aber wer die Gesundheit fördern will, der darf ruhig auch das Unangenehme mit in Kauf nehmen. Es zahlt sich auf jeden Fall aus.

Von unten beginnen

Die Gesundheit fängt bei den Füßen an

Jeweils an den Grenzen verteidigt ein Staat sein Land. Aus leidiger und hoffentlich historischer Erfahrung wissen wir auch, dass man an den Grenzen sehr wohl kontrolliert oder manchmal auch schikaniert werden konnte. Und doch sind die Grenzen etwas Wichtiges. An unserm Körper bildet die Haut als größtes Organ eine großflächige Zone, um an ihr die Umwelt wahrzunehmen. Ich lade Sie heute ein, an die Grenzen zu gehen, um gerade dort etwas für die Gesundheit gleich zu Beginn des Tages zu tun. Da sind zum Beispiel unsere Füße, die als erste die „Welt betreten“, wenn wir aus dem Bett steigen. Sie können uns helfen, den Organismus in Schwung zu bringen. Es genügt da oft, einfach barfuß durch die Wohnung zu gehen. Durch die verschiedenen Materialien der Böden in unseren Zimmern empfindet der Körper unterschiedliche Temperaturen. Diejenigen, die Schwierigkeiten mit dem Stuhlgang haben, können hiermit den Darm ganz leicht positiv reizen.

Bei chronisch kalten Füßen:


Kräuterpfarrer Weidinger hat da ein Wechsel-Fußbad empfohlen. Besorgen Sie sich zwei Gefäße in der Größe, sodass die Füße und die Unterschenkel bis nahe der Kniekehle unter Wasser sein können. Im linken Behälter hat das Wasser ca. 38° bis 40°C. In das rechte füllen Sie kaltes Wasser. Zu Beginn lassen sie die Beine 5 Minuten lang im warmen Wasser. Anschließend wechseln Sie für zehn Sekunden in den kalten Behälter. Nochmals wechseln und wiederholen. Unbedingt im kalten Wasser enden. Danach die Füßen abstreifen und warme Socken anziehen. Oder, wenn man sich’s leisten kann, darf man nochmal im Bett die Ruhe genießen.

Ein befreiendes Rosengewächs

Mit dem Weißdorn aufs Herz achten

Freiheit kann man sich nicht kaufen. Man bekommt sie letztendlich immer geschenkt. Die große Kunst der Freiheit ist meiner bescheidenen Meinung nach das, was ist, so anzunehmen, wie es ist. Wir sind als Menschen in den Rhythmus von Tag und Nacht hineingenommen, in das Aufnehmen des Tages und in das Loslassen der Nacht. Ein Spiegel dessen ist die Tätigkeit unseres Herzens. Beständig sorgt es dafür, dass wir leben können. Ja, und unser Herz treibt darüber hinaus unseren Geist an. Die Sehnsucht hat gerade im Herzen ihre Zuflucht und ihre Wohnstatt. Unweigerlich zeigt uns auch das pulsierende Organ an, wenn etwas mit unserem Leben nicht stimmt. Ein bescheidenes Rosengewächs am Waldrand steht uns aber zu Diensten, wenn wir fürs Herz etwas tun wollen. Der Weißdorn kommt in unseren Breiten in zwei Arten vor: der Eingriffelige Weißdorn (Crataegus monogyna) und der Zweigriffelige Weißdorn (Crataegus laevigata). Für die Naturheilkunde verwertbar sind sowohl die Blüten, die Blätter als auch die Früchte. Der Weißdorn vermag den erhöhten Blutdruck zu senken und den niedrigen Blutdruck bei muskelschwachem Herzen zu steigern. Jetzt im Herbst lassen sich die frisch geernteten Weißdornbeeren z. B. mit etwas Wasser zu einem Brei verkochen, der, am Abend genossen, das Herz günstig beeinflusst.

Gedörrte Weißdornfrüchte:

Im Ofen gedörrte Beeren des Weißdornstrauches ergeben ein wertvolles Kauobst für zwischendurch. Vor allem bei Angina pectoris. Oder einfach die reifen Früchte in einen Brotteig einmischen und backen.

Der Kastanienbaum…

…hilft Mensch und Tier

Gestern noch meinte ich, dass wir am Kastanienbaum nicht vorübergehen sollen.
Ja, dann bleiben wir einfach bei ihm, bildlich gesprochen, noch stehen. Was hat die Kastanie mit den Rössern zu tun? Die Antwort ist gar nicht so schwer. Die Früchte der Rosskastanie sind nämlich ein gutes Heilmittel für Pferde, die genauso wie der Mensch an Husten erkranken können. Zudem ist die Dämpfigkeit eine spezifische Bezeichnung der Erkrankung des Bronchialsystems der Einhufer. Als Stärkung der Tiere hat man früher unter das Futter geschälte und zerriebene Kastanien gemischt. Dadurch erfuhren das Herz und die Durchblutung der Pferde eine Kräftigung. Die Inhaltsstoffe der Rosskastanie sind das Aesculin und das Aescin. Das Aescin ist ein Seifenstoff, der in der Pflanzen-
heilkunde zur Schleimlösung bei Atemwegserkrankungen herbeigezogen wird. Das Aesculin wiederum wirkt stoffwechselanregend und fördert auch beim Menschen die gute Zirkulation des Blutes. Es kann zudem ultraviolette Strahlen binden und schützt daher den Körper bei hoher Sonneneinstrahlung. Botanisch gesehen zählt die Rosskastanie zur Familie der Seifenbaumgewächse.

Hilfreiches Bad für Rheumakranke:

Rosskastanienfrüchte werden fein zerkleinert und in etwas Wasser zu einer dicken Abkochung gesotten. Das Ganze wird dann abgeseiht und die übrig gebliebene Flüssigkeit dem warmen Badewasser einfach beigefügt. Bevor man in die Wanne steigt, rührt man das angereicherte Wasser am besten mit einem großen Holzlöffel schaumig.

Ein Baum stellt Fragen…

Die Rosskastanie im Herbst

Eigentlich hat er keinen Wert. Der Forstmann kann mit seinem Holz das große Geld nicht machen. Die Früchte sind zu bitter, um den Maronibrater zu bitten, sie zu bereiten. Und in den letzten Jahrzehnten tut die Miniermotte das Ihre, um den Baum schon im Sommer unansehnlich zu machen. Was bringt mir der Kastanienbaum also?
Die alten Kelten wussten da mehr mit den Riesenpflanzen anzufangen. Sie nahmen sie als Zeichen wahr, um den Lebensweg der Menschen zu erklären. In ihrem Baumkreis steht die Rosskastanie zwischen dem 12. und dem 21. November. Nun, ich selbst bin Christ. Daher regt mich die Rosskastanie an, stehen zu bleiben und dem Herrgott zu danken, dass er sie mir an den Wegrand gestellt hat.
Wenn die Kastanien zu Boden fallen, haben sie zum Teil noch den stacheligen Mantel an, in dem sie geschützt herangereift sind. Gibt es nicht auch Menschen, die nach außen hin stachelig und unnahbar wirken, im Innern jedoch einen edlen Charakter haben? Ich selbst halte mich gern im übertragenen Sinne an Menschen an, die klar zwischen Tugend und Laster unterscheiden können. Sie lassen das Oberflächliche und Unechte gar nicht erst Wurzel fassen in ihrem Leben. All das fällt mir ein, wenn ich an der Rosskastanie stehen bleibe.

Rosskastanien-Öl:

Frische, reife Rosskastanien werden in Stücke geschnitten und anschließend, wenn möglich, durch den Fleischwolf gedreht. Von der zerkleinerten Masse nimmt man 250 g und setzt sie in 1 l kalt gepresstem Olivenöl an. Das Ganze stellt man 14 Tage ins Fenster, seiht es schließlich ab und füllt es in Fläschchen mit dunklem Glas. Zum Einreiben bei Rheuma, Gicht, Bandscheibenschäden und Krampfadern.

Gewappnet und gestärkt

Die Abwehrkräfte natürlich steigern

Durch eine Leserin der Kolumne angeregt, möchte ich heute den Blick auf unser körperliches Verteidigungssystem richten. Es dauert eine Zeit lang, bis sich der Körper auf die vielen Herausforderungen einstellt, welche die beginnende kalte Jahreszeit mit sich bringt. Draußen ist es nebelig, kalt und feucht, und im Innern der Häuser und Geschäfte ist die Luft meist hoch temperiert und trocken. Wen wundert’s, wenn dann die Erkältungs-
krankheiten um sich greifen. Über die stärkende Wirkung der Hagebutte wurde bereits an dieser Stelle geschrieben. Doch wer traut zum Beispiel der Himbeere heilende Kräfte zu? Aus den getrockneten Blättern der Pflanze lässt sich ein Tee anrichten, der viele Spuren-
elemente enthält, zudem Gerbstoffe und Milchsäure. Unser Immunsystem kann das alles gut gebrauchen. Oder vielleicht hat jemand den Sanddorn in seinem Garten oder am Feldrain stehen! Der Saft, der aus seinen Beeren gewonnen wird, eignet sich hervorragend als Hilfsquelle bei Erkältung und Grippe und stärkt außerdem das Blut. Sanddornsaft gibt es auch in den Apotheken und Reformhäusern käuflich zu erwerben.
 

Kräutertee „Für eine kräftige Abwehr“:

Dem Kräuterpfarrer Hermann-Josef Weidinger war die Zahl 7 heilig. So mischte er auch einst aus 7 Kräutern einen bekömmlichen Tee zur Stärkung des Immunsystems.

Hier seine Zusammenstellung:

  • Hagebuttenfrüchte 30 g
  • Ysop 25 g
  • Brennnessel 10 g
  • Himbeerblätter 10 g
  • Melisse 10 g
  • Thymian 10 g
  • Ringelblumenblüten 5 g

  • Die Zahl 7 ist nicht nur heilig, sondern in diesem Fall auch heilend.

    Wenn die Blätter fallen…

    …tritt der Wacholder vor den Vorhang

    Der Winter lässt nicht mehr lange auf sich warten. Er hat außerhalb der touristisch genutzten Skigebiete auch nur wenig Befürworter. Dennoch ist die kalte Jahreszeit für einen gesunden Rhythmus der Natur notwendig. Es ist eine Zeit der Ruhe und des Kräftesammelns. So mancher sehnt sich jetzt nach dem sonnigen Süden. Unter anderem steht die Zypresse als Symbol für mediterranes Klima. Doch gibt es da nicht auch eine Verwandte in unserer Heimat? Ja, dort, wo sie noch wächst, tritt sie etwas mehr hervor, da die großen Bäume ihr Laub verloren haben. Die Rede ist vom Gemeinen Wacholder (Juniperus communis), der zur Familie der Zypressengewächse zählt. Früher war er mehr verbreitet, durch den Gebrauch des Reisigs zum Selchen hat sich aber sein Bestand stark minimiert. Er ist ein Gewächs der Heide und der Waldränder. Wie die anderen Familienmitglieder der Zypressensippe bildet er auch Zapfen aus, deren drei Schuppen aber im Reifungsprozess derart zusammenwachsen, dass sie wie Beeren aussehen. Diese sind stark harntreibend, reinigen das Blut und vermehren den Appetit.


    Wacholderbeeren-Bad:

    Zirka 100 Wacholderbeeren (= 10 bis 13 g) im Mörser zerdrücken und in zwei Liter kochendes Wasser geben. Kurz aufsprudeln lassen und vom Herd nehmen. Dann 20 Minuten zugedeckt ziehen lassen, abseihen und dem Badewasser zufügen.
    Diese Anwendung stärkt und reinigt die Haut und lindert Ischias- und Rheumaschmerzen. Doch Vorsicht: Bei Nierenleiden soll Wacholder in jeder Form gemieden werden, da die Beeren die Organe reizen!