Die stramme Eiche

Das Rückgrat stärken

Es kann viele Gründe geben, warum im Alter Knochen porös und brüchig werden. Oft findet man lange nicht heraus, woher der Schmerz im Rücken und im Kopf kommt, bis der zuständige Mediziner einen Schwund an Knochenmasse feststellt. Vor allem Frauen, aber auch so manche Männer, können jenseits des Alters von 50 Jahren an Osteoporose leiden. Sobald man sich darüber im Klaren ist, dass man zur betroffenen Risikogruppe zählt, soll man Belastungen, die vor allem das Rückgrat treffen, meiden. Nun ist es bei jeder Erkrankung gut, auch in der Natur Ausschau zu halten, ob nicht das eine oder andere Gewächs für uns bereit steht, um Linderung oder gar Hilfe zu schaffen. Im angesprochenen Fall ist es ratsam, sich an der Eiche anzuhalten. Ihr kräftiger Wuchs verrät uns, dass auch wir aufrecht stehen und gehen können. Diese anscheinend banale Feststellung gilt für das Physische unserer Wirbelsäule, ist aber durchaus auch bezogen auf die psychische Verfasstheit unserer Lebenstage. Lassen wir uns also in beiden Belangen nicht das Rückgrat brechen! Bei Osteoporose kann aus Eichenrinde ein Tee eine Kur von sieben Wochen begleiten. Dazu nimmt man Rinde von jungen Ästen, die noch keine Borke angesetzt haben. 2 Teelöffel von getrockneter und zerkleinerter Eichenrinde werden mit 1/4 Liter Wasser übergossen und dann ca. 5 Minuten lang aufgekocht. Nach dem Abseihen den Tee lauwarm morgens und abends trinken. Jeweils eine Schale reicht.

Pulver aus Eichenrinde:

Getrocknete Eichenrinde wird fein pulverisiert. Zweimal täglich nimmt man dann einen Teelöffel voll davon, indem man das Pulver mit Honig oder Marmelade vermischt. Gerade am Morgen sollte man die entsprechende Mischung auf nüchternem Magen einnehmen. Diese Anwendung stärkt das gesamte Knochengerüst.

Eichenzweig mit Eicheln und Rinde

Aufnehmen und abgeben

Nicht zu schlecht über die Harnblase denken

Der menschliche Körper ist etwas Wunderbares. Je mehr Möglichkeiten die moderne Medizin hat, um unser physisches Leben zu unterstützen und in vielen Fällen zu retten, so sehr bleibt aber auch das Geheimnisvolle und das Staunenswerte im Zusammenspiel der Organe erhalten. So betrachtet gibt es keine geringere oder wertvollere Stelle des Körpers. Wir dürfen allem mit Achtung begegnen. Dazu zählen auch die Prozesse der Reinigung und der Ausscheidung.

Wir bemerken aber deren Wichtigkeit oft erst, wenn es irgendwo zwickt oder etwas nicht nach unserer Gewohnheit funktioniert. Gerade bei der Harnblase fühlen wir uns im Fall einer Entzündung oder Schwächung derselben äußerst gehandicapt und beeinträchtigt. Es liegt durchaus auch an unserem Willen, von Jugend an etwas für unsere Blase zu tun. In direktem Zusammenhang stehen hier ebenfalls die Nieren, die ihren wertvollen Dienst am Sauberhalten des Blutes leisten. Angefangen von einer vernünftigen Ernährung über das regelmäßige Trinken bis hin zu einer gesundheitsfördernden Kleidungskultur gibt es hier genügend Möglichkeiten, um der Beeinträchtigung der Harnausscheidung im Alter vorzubeugen. Nicht zuletzt ist es die Mutter Natur, in deren Kammer das eine oder andere wertvolle Kraut heranwächst, um unserer Blase wiederum die nötige Kraft für ihren „Klärungsauftrag“ zu geben.

Harnblasenentzündung mindern:

In diesem Fall kann man auf die Blätter der Bärentraube (Arctostaphylos uva-ursi) zurückgreifen. 6 Teelöffel der Droge übergießt man mit einem 3/4 Liter kaltem Wasser. Über Nacht stehen lassen und am Morgen dann gut umrühren, abseihen und leicht anwärmen. In einer Thermosflasche bereitstellen und vor jeder Mahlzeit je eine Schale voll trinken. Zusätzlich kaut man am besten noch zwischendurch ein paar geschälte und getrocknete Kürbiskerne. Diese Anwendung 3 Wochen lang durchführen.

Bärentrauben