Die Klassiker ziehen immer

Zum Wohlbefinden auf den Oregano zurückgreifen

Das Neujahrskonzert ist längst vorüber. Vielleicht klingt es ja dem einen oder anderen Musikliebhaber noch im Ohr. Und erklingt irgendwo der Donauwalzer, sollte man sich eigentlich von den Sitzen erheben, ist diese Melodie doch so etwas wie eine geheime Bundeshymne. Mit den Vergleichen aus der Musik lasse ich aber nun meinen Blick in Richtung Heilkräuter schweifen, die uns der Schöpfer Jahr für Jahr neu vor die Haustür stellt, um sie zu bestaunen, sie respektvoll zu registrieren und bei Bedarf auch zu benutzen. Sieht man erst ihre Gestalt und riecht man ihren Duft, kommt es zu einem frohen Wiedererkennen des im Hinterkopf gespeicherten Gewächses.

Stößt man z. B. beim Schnabulieren einer Pizza auf den Oregano, der bei uns in freier Wildbahn als Dost oder Wilder Majoran an den Waldrändern wächst, kann man sich seines herrlichen Aromas erfreuen und gleichzeitig an die anderen Möglichkeiten denken, wie uns der Klassiker unter den Heilkräutern eine Wohltat verschaffen könnte. Wird aus dem getrockneten Kraut z. B. ein Tee aufgegossen, so kann man diesen über mehrere Wochen hindurch zu den Mahlzeiten trinken, um damit auch den Cholesterinspiegel zu regulieren. Nach einem arbeitsreichen oder bewegungsintensiven Tag kann es sein, dass sich Müdigkeit einstellt. Doch ebenso bei Unterforderung unseres Geistes und des Körpers kann sich Schlappheit ausbreiten. Auch da hilft der Dost.

Fit bleiben mit dem Wilden Majoran:

3 Handvoll getrockneter und zerkleinerter Blütentriebe des Dosts werden in ein Säckchen gegeben, das man dann an die Badewannenarmatur hängt, um langsam das heiße Wasser darüber fließen zu lassen. Nach dem Wegnehmen des Kräutersäckchens temperiert man die gefüllte Wanne mit Kaltwasser auf eine akzeptable Temperatur, bei der man dann ins Wasser steigen kann, um ca. 1/4 Stunde darin zu baden. Das hilft auch bei Muskel- und Rheumaschmerzen. Ruhig einmal pro Woche anwenden.

Heilsames Meeresgewächs

Der Blasentang liefert das wertvolle Jod

Wissen Sie, was Stellerkröpfer sind? Hierbei handelt es sich um eine böhmische Kropftaubenrasse, an der ich seit meiner Kindheit Gefallen gefunden habe. In meinem Elternhaus wurde mir einst ein sehnlicher Wunsch erfüllt: ich durfte mir ein paar Tauben in einer eigens dafür gezimmerten Unterkunft auf dem Dachboden halten. Zum Bestand meiner flugfreudigen Schar zählten eben damals die imposanten Kröpfer, die auch imstande sind, sich im Flug mit steil angewinkelten Flügeln ein Stück weit fallen zu lassen. Was bei diesen Tauben zum Rassemerkmal zählt, weist bei davon betroffenen Menschen auf eine Störung der Schilddrüsenfunktion hin: der Kropf. Dieser entsteht meist aufgrund eines Mangels an Jod. Da sich im Boden und im Wasser dieses lebensnotwendige Spurenelement oft nur in geringen Mengen befindet, kann es auf andere Wege in den Körper eingebracht werden. Der Blasentang (Fucus vesiculosus) zum Beispiel enthält eine hohe Menge an Jod. Diese Algenpflanze gedeiht vor allem an Felsen, die sich am Ufer in geringer Wassertiefe der nördlichen Meere befinden. Der Blasentang trägt seinen Namen aufgrund von eingebauten Luftkammern, welche die einzelnen Teile des Gewächses im Wasser schwimmen lassen. Nach einem Sturm auf dem Meer werden oft große Mengen dieses Braunalgengewächses angeschwemmt. Wenn man diese Wasserpflanze trocknet, erhält man eine braunschwarze Droge. Um die Gesundheit zu fördern, darf man ruhig auch einmal in die Ferne schweifen.

Jodhaltige Lebensmittel:

Da man den Blasentang ja nicht unbedingt gleich um die Ecke sammeln und trocknen kann, sei auch auf verschiedene andere Nahrungsquellen verwiesen, die dazu beitragen, dass Jod in den Körper geliefert wird. Dazu zählen zum Beispiel Karfiol, Weizenkeime, Fisch, Milch und Butter. Unter den Kräutern sind in diesem Zusammenhang vor allem die Brunnenkresse und das Ysopkraut erwähnenswert.

Blasentang

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Ästhetische Finkenvögel

Mit Pflanze und Tier auf Weihnachten zu

Kennen Sie die Bremer Stadtmusikanten? Den Esel für die Gruppierung haben wir schon. Es ist Balduin aus dem Naturpark Geras. Auf seinem Rücken sollen heute aber weder Hund, Katze oder Hahn Platz nehmen. Vielmehr möchte ich den Gimpel einladen, sich drauf niederzulassen. Im Zeitalter der Globalisierung halten wir nach dem Exotischen Ausschau, das wir uns aufgrund unseres Wohlstandes meist leisten können. Das trifft ebenso für die Haltung und die Rassen der Haustiere zu. Wir dürfen jedoch ruhig ein wenig stolzer auf die heimische Fauna sein, die ebenfalls so manch bunten Vogel aufzuweisen hat, wie z. B. den Gimpel (Pyrrhula pyrrhula), der aufgrund des roten Federkleids des männlichen Vogels auch Dompfaff genannt wird. Jetzt im Winter bietet sich uns die Gelegenheit, diese interessanten Finken an die Futterhäuschen zu locken. Obwohl die Gimpelweibchen durch ihr graubraunes Gefieder nicht so auffallen, sind sie dennoch sehr schön gezeichnet. Das Pfeifen dieser Waldvögel verkündet dem kundigen Ornithologen die Anwesenheit des Dompfaffs den Sommer über. In vergangenen Zeiten wurden die Gimpel dort und da als Stubenvögel gehalten. Sie erwiesen ich dabei als lernfähig und konnten Melodien, die man ihnen vorpfiff, detailgetreu nachzwitschern. Heute ist es per Gesetz verboten, diese schönen Vögel zu fangen oder gar zu bejagen. Der Gimpel soll uns vielmehr einladen, die Exotik Europas durch eine dementsprechende Artenvielfalt zu erhalten.

Natürliches Vogelfutter:

An verschiedenen Bäumen bleiben Früchte bis in den Winter hinein hängen, so dass der Tisch für manch hungrigen Schnabel gedeckt ist. Der Gimpel frisst mit Vorliebe die Beeren von Ebereschen, die Samen der Eschen und auch gerne Knospen von Obstbäumen. Wer in der Gartengestaltung ein bisschen darauf Rücksicht nimmt, lädt die schönen Vögel ein, vor dem Fenster zu sitzen und Leben ins winterliche kleine Paradies zu bringen.

Dompfaffpärchen auf Berberitze

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Auf die Kleidung nicht vergessen

Kräuter schaffen eine gute Atmosphäre

Warm und wohlig ist es zu Hause. Mit einem sehr hohen Energieaufwand müssen wir danach trachten, dass unsere vier Wände nicht auskühlen. Aber das ist es uns auch wert. Sobald wir aber vor die Haustür treten, heißt es nun gegen Kälte, Wind und Wetter gewappnet zu sein. So greifen wir vermehrt in unsere stoffliche Rüstkammer, sprich den Kleiderkasten, um den einen oder anderen Pullover, den festen Mantel oder gar die lange Unterwäsche wiederum in Gebrauch zu nehmen. Hoffentlich erlebt dabei nicht so mancher eine böse Überraschung, da sich vielleicht ungebetene Gäste wie Schaben oder Motten in den warmen Monaten an Baum- und Schafwollstoffen gütlich getan haben und unübersehbare Lücken hinterlassen haben. Es ist daher nicht unklug, die Regale mit unserer Wäsche in regelmäßigen Abständen zu kontrollieren und mit frischen oder getrockneten Kräutern für eine Abwehr der Motten und gleichzeitig für ein gutes Aroma im Schrank zu sorgen. Wer also im eigenen Garten einen Lavendel stehen hat, konnte schon den Sommer über die frisch blühenden Triebe abschneiden und zur Wäsche legen. Auch die trockenen Lavendelblüten können lange Zeit ihren guten Duft an die Wäsche weitergeben und die Motten ihres Weges weisen. Auf ähnliche Art lässt sich der Rosmarin für eine wohlige Atmosphäre einsetzen. Wer chemisch gereinigte Stücke im Kasten hat, kann in einem Leinensäckchen eingebundene Blätter des Kirschlorbeers dazulegen, um die Ausstrahlung der notwendig verwendeten Reinigungsmittel zu neutralisieren. Der Fantasie sind auch hier keine Grenzen gesetzt. Es zahlt sich aus, Kräuter ebenfalls für die Wäsche zu verwenden.

Schafgarbe, Salbei und Melisse:

Die Haut ist die Grenze zwischen Körper und Welt. Sie reagiert daher gegenüber allem, was an sie herandringt, sehr sensibel. Sie ist es auch, die ihre Poren öffnet, wenn ein „Freund“ gleichsam auf der Matte steht. Zu diesen zählt u. a. die Schafgarbe, die der Kleidung ein männlich-herbes Aroma verleiht. Der Salbei hilft mit seiner Ausstrahlung, wieder mehr Selbstvertrauen zu fassen und der Duft des Melissenkrautes wirkt sich positiv auf die Nerven und die Haut unseres Gesichtes aus.

Lavendel

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Trägheit ist schwer wie Blei

Geistig und körperlich beweglich bleiben

Gründe gibt es genug, um sich fallen zu lassen und nicht vom Fleck zu rühren. „Jetzt, wo es draußen ja eh grauslich ist, hab ich keine besondere Motivation, das, was Fleisch und Knochen an mir ist, vor die Haustür zu schleppen und vielleicht gar einen Spaziergang in der frischen Luft zu machen. Mein Übergewicht könnte dabei zu sehr meine Hüften und meine Knie belasten und außerdem würd’ ich mich ja verkühlen! Nein, ich bleib hocken. Und dass ich so bin, wie ich bin, daran sind ja sowieso die anderen schuld! Wenn der und der das und das nicht machen würden, wär ich ja eh ganz anders!“ Diese Litanei könnte man beliebig lange fortsetzen, wofür aber der Platz meiner Kolumne bei weitem nicht ausreicht. So möchte ich heute dazu ermutigen, beim Essen zu beginnen, das winterlich-depressive Schwergewicht an Leib und Seele zu verringern. Beim Erstellen des Essensplanes sollte daher darauf Rücksicht genommen werden, dass man mindestens einmal in der Woche Kraut, Linsen, Kohl oder Bohnen auf dem Tisch stehen hat. Wenn sich Magen und Darm mit diesem Gemüse auseinandersetzen müssen, wird die Peristaltik angeregt. Das wirkt sich dann auch indirekt auf unser Gemüt aus. Egal, ob man in der Stadt oder am Land wohnt, soll man sich in der kalten Jahreszeit außer Haus begeben, um die Oper, ein Theater oder eine kulturelle Veranstaltung in der Umgebung zu besuchen. Lassen wir uns nicht allzu leicht vom Fernseher oder vom Computer stundenlang fesseln. Bleiben wir geistig und körperlich rege!

Abfallprodukt Bohnenschalen:

Wenn man getrocknete Bohnenschalen zur Hand hat, kann man daraus einen Tee kochen, der leicht blutzuckersenkend und harntreibend wirkt. Und so wird’s gemacht: von den zerkleinerten Schalen nimmt man 1 Teelöffel und stellt diese mit 1/8 Liter Wasser zu. Kurz aufkochen und dann abseihen. Davon kann man 2-mal täglich 1/8 Liter trinken, aber nicht länger als 3 Wochen lang. Bei empfindlichem Magen sollte man eher darauf verzichten.

Bohnenschalen

Alternative Energie

Der Kürbis enthält wertvolles Öl

Bevor sich das Jahr dem Ende zuneigt, lass ich es noch einmal Revue passieren. In den Erinnerungen werden sehr viele liebe Menschen präsent, denen ich begegnen durfte. Unter anderem haben mich auch die einzelnen Seminare samt ihren Teilnehmern in Karlstein und in Geras sowohl herausgefordert als auch beschenkt. Als Frucht dieser gemeinsamen Zeit habe ich eines Tages ein Paket aus der Steiermark erhalten, das mich beim Öffnen und lange danach noch erfreut hat. Der Inhalt war nichts Geringeres als ein Flasche voller echtem steirischen Kürbiskernöl. Schon lange schätze ich diese Zutat vor allem beim Genießen des grünen Salates, dem ich zuvor einen Schuss dieses dunkelgrünen Öles druntergemengt habe. Da bleibt es dann meist auch nicht aus, dass sich hernach Spuren auf meinem weißen Ordensgewand finden. Doch das ist halb so schlimm, denn das pralle Sonnenlicht bringt diese lästigen Rückstände völlig zum Verschwinden. Kürbiskerne schmecken nicht nur gut, sondern sind auch gesund. Leidet jemand z. B. unter einer Reizblase, so kann man 1 Esslöffel voll getrockneter Kürbiskerne in einem Mörser zerstoßen und mit ¼ Liter kaltem Wasser übergießen. Kurz aufkochen, 10 Minuten ziehen lassen und dann abseihen. Morgens und abends wird 3 Wochen lang je eine Tasse davon getrunken.

Wenn die Kälte der Haut schadet:

Kürbiskernöl kann man auch äußerlich auf der Haut anwenden. Wenn diese nun im kommenden Winter an Händen oder Füßen aufgesprungen ist, kann man unverdorbenes Öl aus Kürbiskernen auch als Einreibemittel verwenden. Man achte aber darauf, dass die Wäsche dabei vor den schon oben beschriebenen Flecken geschützt wird.

Kürbis mit Blüten und Samen

Ein Gruß aus Südasien

Die Gelbwurzel ab und zu verwenden

Im Zeitalter der Globalisierung fällt es kaum mehr auf, wenn man um sich herum fremdländische Tiere, Gebrauchsgegenstände oder Gewürze hat. Wenn ich durch unseren Naturpark gehe und in der Vogelvoliere den prächtigen Pfau sein Rad schlagen sehe, dann werde ich immer sanft daran erinnert, dass es schon lange Tradition hat, sich in Europa mit „fernöstlichen Federn“ zu schmücken. Ein wertvolles Ingwergewächs aus der Heimat des Pfaues ist die Gelbwurzel (Curcuma longa), die auch unter ihrem wissenschaftlichen Namen bekannt und geschätzt ist. Der Geruch dieser dunkelgelb gefärbten Wurzel ist ingwerähnlich und angenehm aromatisch, der Geschmack wiederum ein wenig bitter und würzhaft brennend. Schon im Mittelalter wurde diese Küchenzutat nach Europa importiert und vor allem zum Färben verschiedenster Gerichte verwendet. Kaum einer hat bedacht, dass man damit auch den Speisen einen gesunden Beitrag hinzugefügt hat. In mancher Soße, die vor allem bei Rezepten rund um das Huhn oder den Fisch angerührt werden, können wir auch heute auf das Kurkumapulver im rechten Maß zurückgreifen. Ja, es darf schon ab und zu exotisch schmecken. Beim Genuss derartiger Köstlichkeiten soll dennoch der hohe Wert allein schon durch den weiten Transport derartiger Spezereien bedacht werden.

Kurkumagewürz als Hausmittel:

In der Gelbwurzel steckt unter anderem auch eine keimtötende Kraft. So kann man bei Gelbsucht, Gallensteinbildung oder Gallenblasenentzündung täglich eine Messerspitze voll pulverisierter Kurkumawurzel einnehmen. Am besten trinkt man dann einen oder mehrere Schluck Wasser hinterdrein.

Gelbwurzel

Die Gesundheit „befestigen“

Mit Heilkräutern einen Wall errichten

Mit einem gesunden Maß an Liebe und Stolz blicke ich auf meine Heimat. Der Ort, in dem ich als Kind heranwachsen durfte, liegt zwar fernab von wichtigen Verkehrsrouten direkt an der Grenze zu Mähren, hat aber eine touristische Besonderheit. Meine Heimatstadt Drosendorf an der Thaya hat eine Stadtmauer, die in ihrer gesamten Länge bis auf den heutigen Tag erhalten ist. Kriegerische Heere hatten es also zwischen dem 13. und dem 18. Jahrhundert äußerst schwer, diese Ansiedlung zu erobern. Jetzt, wenn bald der Winter Einkehr halten wird, braucht auch unser Körper vermehrt Schutz vor herannahenden Erkältungen und Krankheiten. Mutter Natur ist durch die vielen Heilkräuter, die den Sommer über wuchsen, blühten und reiften, durchaus mit einer vielseitig einsetzbaren „Waffenkammer“ ausgerüstet, auf die wir jederzeit zurückgreifen dürfen. Es wäre meiner Meinung nach ziemlich fahrlässig, diese Kräfte nicht zu nutzen. Manche Gewächse haben gleichsam die richtige „Munition“ in ihren Früchten, wie z. B. der Sanddorn, aus denen man einen Saft gewinnen kann, der die Abwehrkräfte stärkt. Vergessen wir auf die emsigen Bienen nicht, deren wertvoller Propolis auch den Menschen stärken kann.

Ein Tee „verwehrt Keimen den Zutritt“:

Die Mischung dieses Tees besteht aus Brombeerblättern, Kamille, Holunderblüten, Wacholderbeeren, Lavendel, Ringelblumenblüten und Thymian. Im richtigen Verhältnis zueinander abgestimmt, kann dieser Tee mithelfen, Erkältungskrankheiten vorzubeugen. Im herkömmlichen Heißaufguss-Verfahren zubereitet, trinkt man am besten 3-mal täglich eine Schale schluckweise und das 3 Wochen lang. Dann eine Woche aussetzen und danach 3 Wochen lang wiederholen. Die fertige Mischung ist erhältlich beim Verein „Freunde der Heilkräuter“ in Karlstein. (Adresse siehe Rahmen oder unter: www.kraeuterpfarrer.at)

Sanddornfrüchte und Blüten

Mehr Infos zum Verein Freunde der Heilkräuter, Rezepten und Produkten finden Sie auf www.kraeuterpfarrer.at.