Eine gesunde Zutat

Anis wirkt Blähungen entgegen

Es sind doch die Kleinigkeiten, die unser Leben oft bereichern und auflockern. So gönnen wir uns zwischendurch einmal etwas Gutes, das dem Gaumen schmeichelt oder Entspannung mit sich bringt. Zudem ist es für unsere innere Balance von Vorteil, dass sich der Alltag nicht bloß in einem steten Einerlei dahinzieht. In der Küche gibt es z. B ja auch nicht immer dasselbe zu essen und beim Würzen ist es ebenfalls angesagt, mit Phantasie je neue Kreationen zu schaffen oder zumindest auszuprobieren. Im Anis (Pimpinella anisum) finden wir gleichsam einen ausgezeichneten Partner, der uns dabei helfen kann. So gibt es u. a. eine Reihe an Backwaren, die ohne diese Zutat eher fad schmecken würden. Anis stammt aus der Familie der Doldenblütler. Die Früchte haben einen aromatisch-frischen Geschmack. Ihr wirksamer Bestandteil ist vor allem ätherisches Öl. Es besteht zu einem hohen Prozentsatz aus Anethol. Die schon angesprochene Möglichkeit, die Anisfrucht beim Zubereiten verschiedener Speisen zu verwenden, legt den Ratschlag nahe, vielleicht Kompotte mit dessen Beigabe zu verfeinern. Anis stärkt vor allem den Magen und hilft mit, besser mit lästigen Blähungen zurechtzukommen. Dahingehend ist es sicher auch sinnvoll, dieses Gewürz direkt aufzubereiten und zur Anwendung zu bringen. Mithilfe eines Aufgusses ist es leicht möglich, sein persönliches Wohlbefinden zu steigern und im Bauch für Ruhe zu sorgen. Hierzu habe ich einen ganz praktischen Tipp.

 

Anistee zubereiten

Getrocknete Anisfrüchte zu allererst in einem Mörser zerstoßen. Davon 2 gestrichene Teelöffel voll nehmen und mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen. 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen und abseihen. Beim Auftreten von Blähungen im Darm am besten 2 bis 3 Tassen davon pro Tag schluckweise trinken. Aufs Süßen dabei verzichten. Will jemand jedoch einen festsitzenden Husten damit begleiten und zu lindern versuchen, ist es durchaus sinnvoll, ein wenig Honig in den Tee hineinzugeben. www.kraeuterpfarrer.at

Anis (Pimpinella anisum) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum Karlstein/Thaya

 

 

 

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