Ablagerungen abbauen

Johannisbeer-Blätter dienen den Blutgefäßen

Wer sich mit der Traditionellen Medizin beschäftigt, die immer mehr zum Thema der Sorge rund um die Gesunderhaltung der Menschen wird, stößt sowohl auf dem europäischen Kontinent als auch im Fernen Osten auf ein einhelliges Credo (heißt so viel wie Glaubensbekenntnis): dieses bezieht sich auf die Aufnahme von Bitter- und Gerbstoffen. Geht man auf die Suche, um diese Substanzen in eingelagerter Form zu finden, landet man direkt bei verschiedenen Pflanzen. Eine davon steht ohnehin in vielen Gärten und heißt Schwarze Johannisbeere (Ribes nigrum). Jahr für Jahr fallen davon die bekannten dunklen Beeren ab, die man entweder gleich frisch zu sich nimmt oder verarbeitet. Aus einem Großteil dieser wohlschmeckenden Naturgaben wird Saft bzw. Marmelade hergestellt. Johannisbeeren beinhalten einen hohen Anteil an Vitamin C und wertvollen Spurenelementen. Die Blätter der fruchttragenden Sträucher spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Der Hauptinhaltsstoff dieser Wuchsteile sind nun die bereits angesprochenen Gerbstoffe. Darüber hinaus finden sich dort auch Flavonoide und Carbonsäuren vor. Mithilfe der Johannisbeer-Blätter ist es möglich, den allgemeinen Stoffwechsel im Organismus zu forcieren, was wiederum dazu führt, dass sich in den Blutgefäßen weniger Ablagerungen bilden. Arterienverkalkung oder Arteriosklerose sind die Begriffe, die in diesem Zusammenhang im täglichen Sprachgebrauch verwendet werden. Das detaillierte Wissen darüber bekommt man in den ärztlichen Praxen, wo die kompetenten Diagnosen über unseren tatsächlichen Gesundheitszustand erstellt werden können. Wer klug ist, der sorgt schon mit den wertvollen Kräutern vor, dass dort gute Nachrichten in Empfang genommen werden können.

Aufguss mit Blättern 

Von den getrockneten und zerkleinerten Blättern der Schwarzen Johannisbeeren nimmt man 2 Teelöffel voll. Mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen und 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Nach dem Abseihen den Tee am besten ungesüßt trinken. Durch die Gerbstoffe der Schwarzen Ribiselblätter kann man dafür Sorge tragen, dass der Stoffwechsel und der Blutumlauf unterstützt werden und es somit zu weniger Ablagerungen in den Gefäßen kommt. Bei einer Kur trinkt man 3 Wochen lang in der Früh und am Abend je 1 Tasse des Aufgusses. www.kraeuterpfarrer.at

Schwarze Johannisbeeren oder Ribisel (Ribes nigrum) ⓒ Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum Karlstein/Thaya

 

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