Den Magen stärken

Mit Kamille, Fenchel und Hopfen

Es gibt sehr viele Situationen in unserem Leben, wo wir uns wünschen, wieder ganz von vorne beginnen zu können. Gerade dann, wenn uns ein körperliches Leiden bedrückt, sehnen wir uns womöglich nach einem gesunden und schmerzfreien Leib. Grundsätzlich befindet sich unser Organismus ja in einem steten Erneuerungsprozess. Zellen werden neu gebildet, Ausgedientes wird abgebaut und alles befindet sich in einem dauernden Austausch. Vieles wird dahingehend über die Verdauung mit neuer Energie versorgt. So ist es nur recht und gut, sich auch um den Magen zu kümmern, vor allem dann, wenn er nicht so gut drauf ist. Kräuter wie z. B. Kamille (Matricaria chamomilla) und Fenchel (Foeniculum vulgare) können dabei eine wertvolle Hilfe sein. Sie stellen Inhaltsstoffe wie Flavonoide und ätherisches Öl zur Verfügung, die sich positiv beruhigend auf die Verdauung auswirken können. Generell müssen wir bei einer Magenverstimmung oder einer gelegentlich auftauchenden Gastritis darauf achten, was wir essen und trinken. Eine schonende Kost und ein Verzicht auf eiskalte Getränke, die womöglich auch noch alkoholischer Natur sind, stellen eine vernünftige Vorgehenswiese dar, die uns dann zum eigenen Wohl gereicht. Mit dem Hopfen (Humulus lupulus) kommt ein weiterer Aspekt zum Tragen, der dem Magen gut tut. Die weiblichen Blütenzapfen des rankenden Hanfgewächses sind reich an Bitterstoffen und Gerbsäure. Für die Verdauung bedeutet dies, dass eine Verwendung dieser pflanzlichen Beigabe eine keimwidrige und gärungsmindernde Kraft besitzt. So ist es nur recht und klug, sich der Kräuter zu bedienen, wenn wir im Bauch wiederum Frieden herstellen möchten. Schließlich ist es nicht schwer, sich einen Tee aufzugießen und diesen als Unterstützung zu sich zu nehmen.

Unterstützung für den Magen

Getrocknete Kamillenblüten, Fenchelsamen und ebenfalls getrocknete und zerkleinerte Hopfenblüten werden zu gleichen Teilen gemischt. 2 Teelöffel davon nehmen und mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen. 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen, danach abseihen. Von diesem Tee trinkt man 3-mal am Tag je eine Schale voll, um dem Magen nach Übelkeit oder gar einer Entzündung der Schleimhäute wiederum auf die Sprünge zu helfen. Zusätzlich zu allen ärztlich verordneten Therapien kann dies eine gute naturgemäße Begleitung darstellen. www.kraeuterpfarrer.at

Hopfen (Humulus lupulus) ⓒ Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum Karlstein/Thaya

 

Kamille (Matricaria chamomilla) ⓒ Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum Karlstein/Thaya

 

 

 

 

 

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