Auch die Blätter verwenden

Zumindest bei der Sellerie

Hoffungsvoll in die Zukunft blicken! – Das bedeutet für mich die gegenwärtige Jahreszeit! Denn immerhin geht es mit den Temperaturen bergauf. Dadurch wird das Wachstum der Pflanzen angeregt, die nach und nach alles in ein sattes Grün hüllen. Kommt noch der genügende Regen dazu, dann darf man durchaus zufrieden sein. Eine gute Zukunft erwarten sich viele vor allem dort, wo sie selbst auf Beeten die Erde bearbeiten und schließlich mit jungen Pflanzen besetzen bzw. die Samen ausstreuen. Für den eigenen Haushalt wird gerne die Echte Sellerie (Apium graveolens) quasi „mit eigener Hand großgezogen“. Diese bildet im Lauf der Wochen und Monate eine größere Knolle, die man in der Küche sehr gut als Gemüse verarbeiten und verschieden aufbereitet am Tisch genießen kann. Wie bei jedem pflanzlichen Produkt kann man auch durch den Genuss der Sellerie dafür sorgen, dass der Körper mit wertvollen Mineralstoffen, Spurenelementen, Vitaminen und nicht nur den für die Verdauung so wichtigen Ballaststoffen beliefert wird. Darüber hinaus gibt es noch einen weiteren Aspekt, der im Lauf des Gartenjahres nicht unbedingt unter den Tisch fallen muss. Der Doldenblütler Sellerie besitzt natürlich auch Stängel und Blätter, auf die man besonders beim Kultivieren der sogenannten Staudensellerie großen Wert legt. Dabei ist eben das Grün dieses Gartengewächses von Interesse. So möchte ich heute den Hinweis geben, dass uns allen eben auch das Grün der Knollensellerie zur Verfügung steht. In Form eines Hausmittels ist es allemal dazu geeignet, den Leib zu entwässern, die Nieren zu unterstützen und daher in weiterer Folge die Blutreinigung zu fördern. Wie gesagt, vielleicht passt ja der Tipp, den ich hier geben kann, für den einen oder anderen, um für die persönliche Gesundheit wieder ein wenig etwas beizutragen.

Tee aus Sellerieblättern

Von frischen oder getrockneten Blättern der Knollensellerie, die zu allererst zerkleinert werden, nimmt man 2 Teelöffel voll und übergießt sie mit 1/4 Liter kochendem Wasser. 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen, dann abseihen. In der Früh und am Abend trinkt man jeweils 1 Tasse voll. Nicht süßen. Das unterstützt die Tätigkeit der Nieren. Überdies kann es sinnvoll sein, bei Hautproblemen den Tee als Unterstützung zu trinken, sofern die ärztlichen Anweisungen dies als möglich erachten.

Echte Sellerie (Apium graveolens) ⓒ Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum Karlstein/Thaya





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