Hilfe für die Haut

Knoblauch als Möglichkeit

Gute Ratschläge sind Goldes wert. Das erweist sich in allen Lebensbereichen so. Will man sich z. B. ein Auto zulegen, dann wird man das wohl nicht auf gut Glück probieren. Oder wenn es gar darum geht, ein Haus zu bauen, bewährt es sich, fachkundige Auskünfte und Informationen von Erfahrenen einzuholen, die möglichst Fehler und Versäumnisse von vornherein ausschließen. Der normal bestückte Haushalt bietet auch mehr an Möglichkeiten der Verwendung und Hilfen, die wir oft leicht übersehen. In der Speisekammer wird gern der Knoblauch (Allium sativum) gelagert, der er in der Küche hierzulande fast unumgänglich zu sein scheint. Er stellt ein hohes Gut dar, weil er als Gewürz verwendet dazu beiträgt, dass einerseits die Verdauung gut funktioniert und sich andererseits die Gefäße nicht zu sehr durch Ablagerungen verengen, was im Volksmund als Verkalkung bezeichnet wird. Seine antibiotischen und antibakteriellen Kräfte seien hier ebenfalls erwähnt. Gewiss hat der frisch aufgeschnittene Knoblauch ein sehr intensives Aroma, das nicht jedermann zu goutieren versteht. Dennoch muss das kein Hindernis darstellen, ihn auch für die Pflege der Haut in Betracht zu ziehen. Immerhin handelt es sich hier um ein Naturprodukt, das dem Körper sicherlich mehr zuträglich ist als so manche chemisch oder synthetisch erzeugte Substanz. Und die Beschwerden, die man auf der Haut zu spüren und zu sehen bekommt, sind meist auf gewisse Zeiten und Phasen beschränkt. Als Beispiel möchte ich hier die Pubertät nennen, die sehr oft mit dem vorübergehenden Phänomen von Akne begleitet wird. Gerade dann ist es wichtig, mit der befallenen Haut zart umzugehen, um nicht eine unschöne Vernarbung zu riskieren, die auch im späteren Lebensabschnitt noch sichtbar bleibt.

Pusteln mit Knoblauch einreiben

Bemerkt man auf seiner Haut das Auftreten von Aknepusteln, so ist es angezeigt, nicht mit den Fingern allzu viel darauf herumzudrücken. Da ist es schon besser, frisch angeschnittene Knoblauchzehen herzunehmen und vor allem am Abend die betroffenen Zonen damit einzureiben. Auf diese Weise begünstigt man das Verschwinden von sogenannten Wimmerln. Am besten am Morgen noch mit verdünnter Arnikatinktur die Haut nachreiben.

Knoblauch mit Blüte (Allium sativum) ⓒ Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum Karlstein/Thaya





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