Scharfe Wurzel

Die Rettiche tun der Verdauung gut

Wenn die Sonne vom Himmel brennt, so es eine Wohltat, wenn man irgendwo eine Kühlung herbeiführen kann. Eine der Möglichkeiten dafür suchen sich bestimmte Tiere, indem sie sich in das kühlende Erdreich zurückziehen. Dort herrscht dann auch eine gewisse Feuchtigkeit vor. In diese Etage wollen wir ebenfalls heute hinuntersteigen, da hier so manche Köstlichkeit heranwächst, die je nach Art eine unterschiedliche Größe aufweist. Konkret sind es die Rettich-Arten, die sich allesamt einer hohen kulinarischen Beliebtheit erfreuen. Der Schwarze Rettich etwa wird auch Winterrettich genannt. Viel heller zeigt sich zumindest äußerlich der Weiße Rettich. Rundlich und klein wiederum sind die Monatsrettiche, die besser unter dem Begriff Radieschen in durchaus gutem Ruf stehen. Alle diese Sorten haben in sich einen gesundheitsfördernden Wert. Rettiche enthalten z. B. hochwertige Nährsalze und Vitamine. Daher profitieren vor allem Leber und Galle von einer gezielten Verwendung der scharfen Wurzeln aus dem Gartenbeet. Schwefel und Magnesium spielen dabei ebenfalls eine wichtige Rolle, die mithilfe des Verzehrs von Rettich in den Körper geliefert werden. Gerade im Hinblick auf die Leber kann manch schwerwiegende Krankheit schon im Vorhinein abgewendet werden, wenn man konsequent Schädliches wie ein Übermaß an Alkohol und tierischem Fett meidet bzw. nur in geringen Mengen zu sich nimmt. Zusätzlich sollte man oft und beständig den Rettich mit auf den Speiseplan setzen.

Die Galle unterstützen

Wer Probleme mit der Galle, aber einen gesunden Magen und intakte Nieren hat, kann zu folgender Maßnahme greifen: Ein Rettich jeglicher Art wird fein in Scheiben geschnitten. Davon nimmt man einmal pro Tag 1 oder 2 Esslöffel voll zu sich und kaut diese langsam und gut durch, ehe man den Rettich hinunterschluckt. Dies bringt eine lang anhaltende Wirkung auf den betroffenen Bereich mit sich. So erhält nicht nur die Umgebung der Leber, sondern auch die ganze Verdauung eine natürliche Hilfe.

Radieschen ⓒ Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum Karlstein/Thaya





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