Tierisch gut

Kornblumen für Hunde

Die Beziehung zwischen Mensch und Tier ist eine eminent wichtige. Das beweisen schon die ersten Funde von humaner Kultur auf dieser Erde, die ganz eng mit den wilden, und im Laufe der Zeit mit den domestizierten Mitgeschöpfen verwoben war. Die Natur ist ja in sich so angelegt, dass nichts für sich alleine existiert, sondern alles in einem steten Austausch miteinander kommuniziert. Auf den Feldern lugen bereits im Frühsommer zwischen den Ähren der Getreidebreiten die Kornblumen (Centaurea cyanus) in herrlichem Blau hervor. Diese schöne Erscheinung, die unseren Augen schmeichelt, möchte ich heute in Verbindung mit unseren lieben Haustieren, den Hunden, bringen. Die Kornblumen zählen zu den Korbblütlern. Diese Pflanzenfamilie weist eine große Anzahl an Arten auf. Selbst Disteln und Wermut zählen dazu. In den einzelnen Spezies finden sich als Inhaltssubstanzen meist Bitter- und Gerbstoffe. Letzteres trifft eben auch bei den Kornblumen zu. Daher richtet sich ihre Wirkung vor allem auf den Verdauungstrakt und auf den Nieren- und Blasenbereich. Diese Zonen bedürfen auch bei Hunden manchmal der Unterstützung. Daher ist es nicht schlecht, den Vierbeinern mit natürlichen Heilkräften beizustehen, wenn sie z.B. etwas Unrechtes während eines Ausganges im Freien aufgenommen und hinuntergewürgt haben. Alle, die einen Hund besitzen und umsorgen, wissen, wie schnell das gehen kann. Da kommt so mancher strenge Appell dann oft zu spät. Mit den Kornblumen und deren Aufbereitung kann man in diesen Fällen Nachsorge treffen. Mit Klugheit und etwas Nachdruck sollte es kein Problem darstellen, eine zurechtgemachte Tränke zu verabreichen.

Ein Tee für den Hundemagen

Um den Hunden bei einer Magen- und Darmverstimmung beistehen zu können, greift man am besten auf die Kornblumen zurück. Von den getrockneten Blütenblättern des Gewächses nimmt man 2 Teelöffel und übergießt sie mit 1/4 Liter kochendem Wasser. Dann 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen und abseihen. Dem Hund verabreicht man den Tee wohlweislich ungesüßt zum Trinken. Am besten 2 Tassen pro Tag.

Kornblume ⓒ Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum Karlstein/Thaya





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