Schmerzfrei schreiten

Zwiebelsaft hilft bei Fußrheuma

Sie ist die Heilpflanze des Jahres 2015. So alltäglich die Zwiebel (Allium cepa) allein schon durch ihren Gebrauch in der Küche erscheinen mag, so wertvoll ist sie in gleichem Maße. Wenngleich es niemandem zu verübeln ist, die Kulinarik eines Heurigen beim Nachdenken über die wertvolle pflanzliche Speicherknolle in Erwägung zu ziehen, ist es doch auch von Vorteil, die Zwiebel in einem größeren Kontext unter die Lupe zu nehmen. Schauen wir uns daher einmal den Standort dieses Heilgewächses an. Die Zwiebel gedeiht auf den Feldern und in den eigenen Beeten in der Erde. Dorthin wird sie in kleiner Form gesetzt und von dort wird sie wiederum nach Erlangen der vollen vorgesehenen Größe zum rechten Zeitpunkt geerntet. Es liegt also nahe, dass diese wesenhafte Verbundenheit mit dem Boden bei näherer Betrachtung einen Hinweis gibt, wo sie dem Menschen in seinem anatomischen Aufbau helfen kann. Ganz klar führt jenes Sinnen zu den Füßen, mit denen wir den meisten Kontakt zur Erde halten, sobald wir dem Säuglingsalter entwachsen sind. Der aufrechte Gang ist unser Charakteristikum und dieser bringt es auch logischerweise mit sich, dass die zuunterst liegenden Gliedmaßen nicht nur die volle Last des Körpers abfedern und im Gleichgewicht halten müssen. Darüber hinaus sind unsere Treter eine Zone der Ableitung und der lebenserhaltenden Sensibilität. Das heutzutage übliche Schuhwerk stellt leider oftmals eher eine Barriere zum Boden dar. Es lässt sich halt nicht verhindern, wollen wir angesichts der Temperaturen und der Gefahren auf den öffentlichen Wegen unverletzt vorankommen, dass Schuhe und Sandalen unsere Füße schützen. Aber manchmal kommt der Feind ebenso von innen. Da nützt auch noch so natürlich und orthopädisch fachkundig gefertigtes Schuhwerk nur wenig, wenn Gicht und Rheuma gerade in unseren Gehwerkzeugen für Schmerzen und Bewegungsbehinderung sorgen. Derart Betroffene sind da schon eher gut beraten, wenn sie die Zwiebel gleichsam um Rat und Hilfe bitten.

Zwiebelsaft für die Füße:

Bei Beeinträchtigungen durch Fußrheuma und gichtige Zehen greift man unter anderem zur Zwiebel. Diese wird fein gerieben und dann ausgepresst. Den so gewonnenen Saft streicht man in der Früh und am Abend auf die betroffenen Stellen. Dies ist nicht nur eine natürliche begleitende Maßnahme, sondern man kann diese Anwendung auch vorbeugend einsetzen.


Zwiebel ⓒ Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum Karlstein/Thaya

Kommentare geschlossen.