Das Zusammenspiel verschiedener Kräuter

In Pulverform mithilfe der Suppe transportieren

Wie wird wohl der diesjährige Winter ausfallen? Die Prognosen für Weihnachten sind längst gestellt. Aber 100%ig wird es sich wohl erst am Heiligen Abend weisen, wann und wo die meteorologischen Wünsche den emotionalen Erwartungen entsprechen werden. Ich persönlich wünsche mir immer noch einen strengen Winter mit viel Schnee und tiefen Temperaturen, da ich der Ansicht bin, dass dies der Natur am besten tut. Freilich kann und will ich nicht außer Acht lassen, dass in diesem Fall auch die von Armut und Hilflosigkeit betroffenen Menschen ganz besonders viel zu leiden haben. Und somit relativiert sich mein Begehr im Handumdrehen. Eine warme Suppe tut aber allen gut, egal ob sie wohlhabend oder gesellschaftlich an den Rand gedrängt sind. In dieser Speise kann man via Zubereitung bzw. über das Würzen so einiges in den Körper transportieren, was letztendlich zur Stärkung unserer Gesundheit dient. Unter diesem Aspekt möchte ich erneut daran erinnern, dass es ja nicht nur gilt, den Organismus mit möglichst kräftigender Nahrung zu versorgen und die Flüssigkeitszufuhr aufrecht zu erhalten. Zusätzlich bedarf es der Reinigung unseres Stoffwechsels. Da verhält es sich ebenso wie bei den öffentlichen und privaten Gebäuden, in denen sich unser Tagesablauf abspielt. Diese werden nur dadurch in Schuss gehalten, indem man sie reinigt und putzt. Andernfalls würden wir uns binnen kürzester Zeit äußerst unbehaglich, ja, sogar in unseren Arbeitsvollzügen behindert fühlen. Drum ist es wichtig, auf unseren Körper zu schauen, dem sicherlich so manche Hilfe aus dem Pflanzenreich sehr willkommen ist. Es gibt sozusagen einen ganz kompetenten Putztrupp, der, regelmäßig herbeigerufen, die entsprechende Wirkung zeigt.

Kräuterpulver selbst herstellen:

Als Zutat brauchen wir folgende Kräuter in getrockneter Form: Brennnessel, Löwenzahn, Salbei und Spitzwegerich. Unter Zuhilfenahme eines Mörsers kann man diese zu gleichen Teilen abgemischte Menge solange stampfen und reiben, bis daraus ein Pulver entsteht. Zu guter Letzt fügt man dann noch ein wenig von ebenfalls pulverisierten Wermutblättern hinzu. – Regelmäßig 1/2 Teelöffel voll in die Suppe geben. Das hat reinigende Eigenschaften.

Nockerlsuppe, Foto: Dieter Dorner ⓒ Kräuterpfarrer-Zentrum Karlstein/Thaya

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