Zahnpflege beim Vorübergehen

Auch ohne Paste und Bürste möglich

Die Badesaison hat voll begonnen. Bei mir zu Hause stehen neben den eigens gebauten Freibädern in den verschiedenen Gemeinden auch die naturbelassenen Flüsse und Teiche für eine Ganzkörpererfrischung zur Verfügung. Die Einheimischen haben ohnehin ihre Geheimtipps bzw. ihre eigenen Plätze, von deren Ufer sie sich in die abwechselnd temperierten Fluten schmeißen. Bei letzteren ist es natürlich von hoher Wichtigkeit, die jeweilige Tiefe und die Fließgeschwindigkeit des Wassers zu kennen, ohne in lebensbedrohliche Situationen zu kommen. Generell ist das Schwimmen gesund und hilft mit, den ganzen Muskelapparat unseres Körpers zum Einsatz kommen zu lassen. Ohne den Badelustigen ihr Vergnügen schmälern zu wollen, möchte ich dennoch an die Ränder der Flüsse und die Dämme der Teiche blicken. Dort stehen nämlich die Schattenspender, die ebenfalls für Kühlung und Erholung sorgen können. Überdies besitzen sie in ihren Pflanzenteilen wertvolle Inhaltsstoffe, die gerade in der laufenden Vegetationszeit genützt werden sollten. Da steht die Silberweide an erster Stelle. Sie säumt sehr häufig die Bäche und Flüsse, da sie zu einem guten Gedeihen einen feuchten Standort benötigt. An den oft Jahrhunderte alten Teichanlagen finden sich oft auch Eichen, die mit ihren Wurzeln wiederum mithelfen, die einst aus Lehm und Steinen aufgehäuften Stauwerke der Karpfenweiher zu festigen. Beide genannten Baumarten tragen ebenfalls dazu bei, dass unser Zahnbereich eine sanfte Unterstützung zu dessen Gesundheit erhält.

Weidenblätter und Eichenrinde:

Von der Silberweide (Salix alba) kann man pro Tag ein oder zwei gereinigte Blätter kauen und eine Weile im Mund belassen. Danach wiederum ausspucken. Um das Zahnfleisch zu stärken, nimmt man 1 Teelöffel voll pulverisierte Eichenrinde in den Mund und verteilt diese mit der Zunge, damit sie sich gut mit dem Speichel verbindet. Die Gerbstoffe der Eiche tun dem Zahnfleisch gut. Am Schluss mit ein wenig lauwarmem Wasser nachgurgeln und ausspülen.

Foto: Flickr, HermannFalkner/sokol

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