Die Lebenskraft der Bäume nutzen

Die Kiefer ist bescheiden und stark zugleich

Welchen Wert hat ein Menschenleben? Das fragt man sich anlässlich häufiger Schlagzeilen von Katastrophen und grauenhaften Verbrechen. Man darf sich aber unter Bedingung eines starken Selbstwertgefühles fragen, was man von mir selbst brauchen kann. Zur Beantwortung dieser Frage suche man am besten die Nähe einer alten Kiefer auf. Das ist gleichzeitig ein guter Ratschlag für alle traurigen und melancholisch gestimmten Menschen. In der Nähe der Bäume können wir Menschen zur Ruhe kommen. Das lässt uns dann gleichmäßiger und tiefer atmen. Der Blutkreislauf kann dadurch mehr Sauerstoff in den Organismus einbringen. So wendet sich die Kiefer auch mit ihrem Harz vor allem der Lunge zu. Schon Hippokrates hat es zum Aufweichen von Geschwüren verwendet. Noch heute wird in der Volksheilkunde ein aus Kiefernharz gewonnener Balsam zur Behandlung rheumatischer Beschwerden und bei Lungenerkrankungen eingesetzt. Wer sich den Standort eines Föhrenbaumes ansieht, der erkennt sofort, dass alle Kiefernarten keine besonderen Bedingungen an den Standort stellen. Sie sind bescheiden und stecken doch voller Kraft. Wenn ich in der Nähe eines Baumes meditiere, dann stelle ich mir die Frage: Was stärkt mein Leben von innen her? Und bin ich mit dem zufrieden, was mein Leben zurzeit ausmacht? Ja, die Kiefer stärkt auch meine Seele.

Kiefernharz-Balsam:

Die Bestandteile zu diesem wertvollen Hausmittel sind Kiefernharz, Wacholderbeeren, Rosmarin und Bienenwachs, weiters Honig und ein pflanzliches Öl von Oliven, Disteln oder Sonnenblumen. Das Ganze lässt sich leicht herstellen. Genaue Informationen dazu gibt es beim Verein „Freunde der Heilkräuter“ in Karlstein an der Thaya. Die Telefonnummer dazu finden Sie im unteren Rahmen dieser Kolumne.

Alte Föhre bei Weitersfeld

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