Zwei Wege

Mit ätherischen Ölen dem Atem helfen

Die Zeit der Erkältungen, des Schnupfens und des Hustens ist längst schon wieder angebrochen. Ist die Atmung beeinträchtigt, leiden unsere physische Aktivität und gleichzeitig unser Gemüt darunter. Denn das Atmen ist einfach lebensnotwendig. Gesunde körperliche „Luftkanäle“ erlauben einen störungsfreien Austausch von sauerstoffreicher Luft beim Einatmen mit kohlendioxidreicher Luft beim Ausatmen. Sind nun die Atemwege verschleimt und entzündet, merken wir durch einen leichten oder kräftigeren Schmerz den Bereich unseres Organismus, der ansonsten kaum wahrgenommen wird und regelmäßig einen lebenserhaltenden Prozess vollführt. Um die Atemwege im Falle einer Beeinträchtigung in sanfter Weise zu stärken, kann man auch auf ätherische Öle zurückgreifen. Sie gelangen über zwei Wege zu ihrer Wirkung. Einerseits können sie durch das Einatmen an die gewünschten Stellen gelangen. Andererseits kann die Wirkung der Öle auch über unser größtes Organ, die Haut, aufgenommen und verwertet werden. Dabei haben sich vor allem die ätherischen Öle von Thymian, Latsche, Kiefernnadeln und Fenchel bewährt. Wer diese feinen Substanzen verwendet, achte drauf, dass die Haut nicht zu sehr durch die Verdampfung der Öle austrocknet. So kann mit milden natürlichen Hautlotionen diese Nebenwirkung abgefangen werden.

Körperzonen für Einreibungen:

Bei Erkrankungen kann man die oben angeführten Öle in folgender Weise auf die Haut auftragen: als Einreibestellen eignen sich die Reizzonen der beiden Fußsohlen und die Innenseiten der beiden Oberarme zwischen Ellbogen und Gelenkskugel an der Schulter, wobei die Achselhöhle ausgenommen bleibt. Hilfreich erweist sich weiters sowohl eine Öleinreibung direkt auf der Brust als auch am Rücken zwischen den Schulterblättern.

Kiefernzweige