Erinnerung an den Sommer

Mit Pflanze und Tier auf Weihnachten zu

Es gibt einige „Werkzeuge“, um sich den Weg ins Leben zu bahnen. Dazu gehören unter anderem meine Talente, meine Herkunft und Familie und meine schulische, handwerkliche oder universitäre Ausbildung. In allen Phasen meines Daseins und Reifens brauche ich aber gleichsam als Grundinstrument den Willen. Dieser kann sich aber nur entwickeln, wenn ich eine gewisse Treue zu verschiedenen Entscheidungen vorgelebt bekomme. Erst dann kann ich mit der je größer werdenden Freiheit auch dementsprechend umgehen. Meines bescheidenen Erachtens verwechseln immer mehr Zeitgenossen die Freiheit mit Willkür, die immense Zentrifugalkräfte entwickeln kann. Bewusst oder unbewusst leiden wir alle bereits unter den Folgen in kleinen und großen gesellschaftlichen Einheiten. Wer krank ist, muss zuerst seinen Willen voranstellen, um in den Genesungsprozess überhaupt eintreten zu können. Die große Frau des Advents ist Maria. Sie hat mit ihrem freien Willen die Tür zum Heil aufgemacht, indem sie sich für Gott entschieden hat. Ihr Wort: „Dein Wille geschehe!“ ist alles andere als eine Kapitulation. Es war Voraussetzung, dass Gott respektvoll seine aus Liebe geschaffene Welt betreten und Mensch werden konnte. Wenn ich an den getrockneten Lavendelblüten des letzten Sommers rieche, erinnere ich mich gern an die schönen Zeiten. Mit einer Brise des angenehmen Duftes wird mir ganz warm ums Herz und die Sonne geht in meinem Innern auf, egal, wie das Wetter draußen ist. Das wiederum hilft mir, leichter „Ja“ zum Guten zu sagen und auch etwas dafür zu tun.

Tee aus Lavendelblüten:

Morgens und abends dürfen vor allem Menschen, die gemütvoll und empfindsam sind, 1 Schale dieses Tees trinken. Die Witterung und die Termine vor Weihnachten fordern ja einiges von uns ab. Daher ist es nicht schlecht, gerade im Advent drei Wochen lang eine derartige Kur mit Tee aus Lavendelblüten durchzuführen.

Lavendelblütentee in Schale

Mehr Infos zum Verein Freunde der Heilkräuter, Rezepten und Produkten finden Sie auf www.kraeuterpfarrer.at.

Angenehme Bettgenossen

Getrocknete Kräuter im Kissen

Haben Sie heute Nacht gut geträumt? Oder war’s einfach nur furchtbar? Wir alle wissen um die Wichtigkeit des Schlafes. Unser Leib kann sich ausruhen und unsere Seele wird nicht noch zusätzlich in diesen wertvollen Stunden mit den verschiedensten emotionalen Regungen konfrontiert. Im Gegenteil: das Träumen reinigt unser Inneres. In der hektischen Betriebsamkeit der Wochen vor Weihnachten brauchen wir alle ganz dringend einen guten und ruhigen Schlaf. Heilkräuter in getrockneter Form haben eine sehr große Wirkkraft. Man kann ihre Stoffe nicht nur durch das Kochen eines Tees aus den einzelnen Teilen herauslösen. Oft genügt es schon, die duftenden Kräuter in seiner Nähe zu haben, um mit der Nase das Aroma und über die Haut die gute Ausstrahlung, die ihnen eigen ist, aufzunehmen. Über Nacht geschieht das automatisch, ohne dass wir viel dazu beitragen müssen. Das Bett ist daher der ideale Ort, um sich selbst etwas Gutes zu tun. Unsere Nerven brauchen allemal täglich eine Stärkung mittels der wertvollen Substanzen aus dem Pflanzenreich. Bei Magenbeschwerden oder Hautproblemen tut der Duft der Kamillenblüten dem ganzen Organismus gut. Der Dost wiederum lockert seelische Verkrampfungen und verhilft mir zu einer versöhnlichen Einstellung meiner Umwelt gegenüber. Der Lavendel hebt die Stimmung und beruhigt den Verdauungsprozess. Ja, warum nicht für längere Zeit die Heilkräuter mit ins Bett nehmen, die nichts fordern von uns, sondern vielmehr ihre guten Gaben auf recht sanfte Weise für uns alle hergeben.

Kräuterkissen als Geschenk:

Das Wort „UND“ ist ein sehr wichtiger Wegweiser. Das christliche Hauptgebot weist uns an, Gott über alles zu lieben UND den Mitmenschen UND mich selbst. Jetzt vor Weihnachten denken wir an die Lieben, die wir beschenken wollen. Ein praktischer Tipp: Besorgen Sie sich ein Kräuterkissen für sich und Ihre Lieben. Und danken Sie dem Herrgott täglich für den guten Schlaf der vergangenen Nacht, der ja nicht selbstverständlich stattfinden muss. Kräuterkissen gibt’s bei den „Freunden der Heilkräuter“ (Tel.: 02844/7070-11 oder mehr Infos unter www.kraeuterpfarrer.at). Heute und morgen sind wir zu Gast im Amtshaus des Wiener Bezirkes Meidling in der Schönbrunner-Straße 259.

Kräuterkissen

Mehr Infos zum Verein Freunde der Heilkräuter, Rezepten und Produkten finden Sie auf www.kraeuterpfarrer.at.

Der „liebe“ Alkohol

Zeigt mit einem Kater seine Krallen

Der Martinitag ist nun vorüber. So gibt es keinen Grund mehr, auf den jungen Wein zu verzichten. Die Winzer haben trotz mancher Einbußen durch Frost- und Hagelschäden in den Weinbergen wiederum so manch edles Tröpferl in den Fässern gelagert, das nun darauf wartet, ästimiert zu werden. Die gesteigerte Qualität des heimischen Weines kann sich ja dank der innovativen und kompetenten Arbeit unserer Winzer schon lange weltweit sehen und schmecken lassen! Wen wundert’s dann, wenn so manch fröhliche Runde zu sehr beim Rebensaft verweilt und das Heimgehen gar spät angetreten wird. Der nächste Tag bringt dann die Rechnung. Man wacht nicht alleine auf, sondern zusammen mit einem sogenannten Kater. Den kann man sehr wohl aber zähmen. Frische Luft ist oberstes Gebot in diesem Fall. Wer kann, geht am besten ein wenig spazieren. Das macht den Kopf wieder klarer. Leichte Kost zu sich genommen, ersetzt den durch Alkohol verbrauchten Blutzucker. Die Kräutertees sollten im eben beschriebenen Zustand ihr Mitspracherecht behalten, um den Flüssigkeitsverlust wieder wett zu machen. So ist es ratsam, hierbei auf Lavendel, Melisse, Kamille oder Engelwurz zurückzugreifen. Schwarzer Bohnenkaffee wird an der Situation eher wenig ändern. Am besten ist aber, rechtzeitig mit den Achterln aufzuhören und immer Wasser nachzutrinken. Oder man besinnt sich der Wiener Manier, den edlen Wein zu „beißen“. Weniger ist auf jeden Fall mehr! Ich wünsche allen ein frohes und klares Erwachen!

Auf den Honig nicht vergessen

Den Imkern ist das schon lange bekannt: Wer am Abend zu tief in Glas geguckt hat, nehme ein paar Löfferl Honig pur oder in Wasser aufgelöst ein. Dieser geht direkt ins Blut, was den Blutzuckerspiegel hebt und in der Folge das Kopfweh lindert. Das gilt natürlich nur für Leute, die nicht von Diabetes betroffen sind.

Honig

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