An die Bauchspeicheldrüse denken

Mit Wacholder unterstützen

Gerne lade ich dazu ein, den klösterlichen Schaugarten unseres Stiftes in Geras zu besuchen. Wichtig ist mir dabei, darin so etwas wie eine Schatzkammer zu entdecken. Denn es ist immerhin mehr als sinnvoll, mit den wundersamen Gewächsen die eigene Gesundheit zu unterstützen, deren Wert wohl niemand in Abrede stellen wird. Im Kräutergarten steht seit Jahrzehnten ein Wacholderstrauch (Juniperus communis), der mittlerweile schon eine stattliche Größe erreicht hat. Diese mit stechenden Nadeln bewehrte Pflanze ist ein Zypressengewächs. Der Wacholder ist in unserer Heimat dort, wo er vorkommt, ein schützenswertes Mitglied der Flora. In früheren Zeiten hat man sich aufgrund des in den Häusern und auf den Bauernhöfen üblichen Selchens des Fleisches seiner Zweige bedient, so dass der Wacholder vielerorts zum Verschwinden gebracht wurde. Seine Früchte, die als Beeren bezeichnet werden, sind eigentlich Zapfen. Deren Schuppen, die im Lauf des Reifeprozesses ineinander wachsen, bestehen aus Fruchtfleisch. Auf die unterschiedlichste Weise kommen diese kleinen tiefblauen Gaben des Wacholders zum Einsatz. Ätherisches Öl, Gerbsäure und Gerbstoff sowie Flavonoide zählen zu ihren Inhaltsstoffen und unterstützen u. a. auch den Verdauungstrakt. Dort spielt die Bauchspeicheldrüse eine wichtige Rolle. Das weiß man spätestens dann, wenn dieses Organ eine Beeinträchtigung aufweist. So ist es nur recht und gut, das Innere des Körpers nicht außer Acht zu lassen. Es macht sich auf jeden Fall bezahlt, wenn wir danach trachten, unsere eigene Gesundheit zu festigen und zu erhalten.

 

Wacholder-Tee

1 Teelöffel voll getrocknete Wacholderbeeren am besten in einem Mörser ein wenig anquetschen. Erst dann mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen und 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Nach dem Abseihen auf Trinktemperatur auskühlen lassen. Den Tee schluckweise zu sich nehmen. In der Früh und am Abend je 1 Tasse voll trinken, um so die Tätigkeit der Bauchspeicheldrüse zu steigern. Bei Nierenproblemen jedoch den Wacholder meiden.

Wacholderzweig © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum Karlstein/Thaya

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