Guter Wochenstart

Radieschen zum Frühstück

Haben Sie schon die neue Woche geplant? Oder ist dies aufgrund eines Urlaubsaufenthaltes nicht nötig, weil es eher angesagt ist frei von Verpflichtungen und Terminen die Seele baumeln zu lassen? Wie dem auch immer sei: die Sorge um die eigene Gesundheit sollte deswegen nicht ad acta gelegt werden. Es braucht meist auch nicht viel, um etwas Gutes zu bewirken. Steht z. B. ein Einkauf im Geschäft an, so bietet das Regal mit Obst und Gemüse eine gute Gelegenheit, sich mit Nützlichem einzudecken. Konkret meine ich u. a. damit einen Bund Radieschen (Raphanus sativus var. sativus), die weiß oder rot gefärbt sind. Die Pflanze zählt in der botanischen Klassifizierung zu den Kreuzblütengewächsen, wie z. B. auch der Raps, die Rauken, der Senf und das Hirtentäschel. Gerne werden Radieschen auf die Beete im eigenen Garten gesät und nach einer Zeit des Wachsens aus der Erde gezogen. Wer keinen Garten besitzt, kann sie, wie ohnehin eben geschildert, leicht erwerben. In den Radieschen befinden sich eine Reihe von Vitaminen und Mineralstoffen. Die darin ebenso enthaltenen Senfölverbindungen sorgen für den scharfen Geschmack, der sich beim Verzehr des Gemüses auf dem Gaumen und auf der Zunge kundtut. Diese Empfindung gibt gleichzeitig einen Verweis auf die antioxidativen und sogar antibiotischen Effekte, die mit dem Verspeisen der Radieschen einhergehen. Und so ist es klug, gleich mit etwas Schärfe in den neuen Tag einzusteigen. Dadurch bereitet man sich selbst eine gewisse Erfrischung und ist somit besser bereit, in einen guten neuen Tag einzusteigen. Es ist eben nicht einerlei, wie jemand an den Start geht. Immerhin haben alle etwas davon, wenn wir uns selbst wohl fühlen und unser Körper fit und agil bleibt.

 

Zum Tagesbeginn Radieschen

Lediglich ein Radieschen genügt, um es nach gründlichem Waschen in Scheiben zu schneiden und auf nüchternen Magen zu essen. Aufs gute Kauen dabei nicht vergessen. Auch wenn diese Empfehlung mit ein wenig Schärfe am Gaumen einhergeht, sollten wir nicht davor zurückschrecken. Immerhin dient es unserer Gesundheit. www.kraeuterpfarrer.at

Radieschen (Raphanus sativus) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum Karlstein/Thaya

 

 

 

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