Mit der Kraft von der Wiese

Löwenzahn unterstützt die Verdauung

Für ein Umdenken ist es nie zu spät, solange unser Herz schlägt, wir den Atem schöpfen dürfen und noch so gut wie möglich bei Sinnen sind. Im Handumdrehen steht wieder einmal Weihnachten vor der Tür und damit auch der bevorstehende Jahreswechsel. Da will ich die womöglich provozierende Frage stellen, was wir denn aus dem zurückliegenden Jahr gemacht haben!? Und hat die Sorge um eine intakte Gesundheit wirklich den Stellenwert, der ihr zusteht? Wenn nicht, dann können wir das durchaus ändern. Sehen wir uns doch z. B. in diesem Zusammenhang den Löwenzahn (Taraxacum officinale) näher an. Er kann uns allen mehr bieten, als wir ihm das womöglich zutrauen. Und es wäre schade, diesen Korbblütler als bloßes Futter oder gar abschätzig als so genanntes Unkraut abzutun. Gewiss ist die Zeit verstrichen, in der man auf das hervorsprießende Grün des Löwenzahns zurückgreifen hat können, um damit einen Salat anzureichern. Es stehen uns nun aber seine Inhaltsstoffe zur Verfügung, die sich ebenso in der getrockneten Droge befinden. Die Bitterstoffe etwa, die in der goldgelben Wiesenblume enthalten sind, erweisen sich nämlich für den gesamten Stoffwechsel als unterstützend. Ganz speziell können wir u. a. die Bauchspeicheldrüse und deren Tätigkeit mit der Verwendung des Löwenzahns fördern. Magen, Leber und Galle zählen überdies zu den Organen, die ebenfalls davon profitieren. Es ist also sicher sinnvoll, die ganze physische Verfassung über die Verdauung fit und vital zu erhalten. Man muss dafür aber nicht gleich das ganze Leben umkrempeln. Zielführender ist es meiner Meinung nach, kleine – aber dafür ganz konkrete – Schritte zu setzen, um dem Bruder Leib eine gute und vielleicht sogar bessere Zukunft zu ermöglichen, indem man ab und zu auf den Löwenzahn zurückgreift.

Löwenzahn aufgießen

Getrocknete und zerkleinerte Blätter des Löwenzahns kann man im Fachhandel erwerben.  2 Teelöffel voll davon übergießt man mit ¼ Liter kochendem Wasser. 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen und dann abseihen. Ein paar Tage hindurch 2-mal am Tag am besten ½ Stunde vor den Mahlzeiten ungesüßt trinken, um so die Verdauung anzukurbeln und einen geregelten Stoffwechsel zu unterstützen. www.kraeuterpfarrer.at

Löwenzahn mit Wurzel (Taraxacum officinale) ⓒ Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum Karlstein/Thaya

 

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