Reinigung vom Magen aus

Bärlauch tut der Haut und den Adern gut

Wenn ein Motor, der ein Fortbewegungsmittel voranbringt, startet und das ihn umgebende Gefährt oder Flugzeug aus dem Stehen beschleunigt, dann braucht es einen hohen Energieaufwand dafür. Schaut man sich in der Natur um, so hat dort auch schon vieles begonnen, die Fahrt aufzunehmen und zu wachsen. Die Kraft hierfür wurde seit dem Herbst verborgen in der Erde gesammelt. Jetzt merkt man am Wald- und Auenboden unübersehbar, dass etwas weitergeht. Der augenscheinlichste Protagonist dafür heißt Bärlauch (Allium ursinum). Mit diesem frischen Grün bereitet uns der Herrgott gerade in den gegenwärtigen Zeiten des Zurückhaltens und des Wartens auf ein Zurückgehen der Virusinfektionen ein ganz besonderes Geschenk. Gleich vorweg: ich rate allen, die nur ein kleines Stück Garten besitzen, sich den Bärlauch in die Anlage zu pflanzen, damit es einfach nur ein paar Schritte vor die Haustür braucht, um ihn zu ernten. Schwefelhaltige Verbindungen zeichnen die Blätter des Gewächses aus, wie wir sie auch in anderen Lauchgewächsen und deren Zwiebeln vorfinden. Diese Inhaltsstoffe kommen vor allem der Verdauung zugute. Nicht zu vergessen ist ebenso der Nutzen, der vom Bärlauch hinsichtlich Arteriosklerose und der damit verbundenen Beschwerden ausgeht. Insgesamt gesehen profitiert im übrigen die Haut von der Verwendung des Frühlingsgemüses, die ja ein Spiegelbild der inneren physischen Verfassung ist. Immerhin haben nicht wenige Ausschläge und Reizungen ihren Grund in einer wie auch immer gearteten Unverträglichkeit. Der Bärlauch sollte stets frisch konsumiert werden. Ein alkoholischer Auszug, der nach der Tradition der Kräuterpfarrer in Karlstein zur Verfügung steht, macht aber seine guten Effekte das Jahr über denen zugänglich, die sich ihrer bedienen wollen. Wie gesagt, das Frühjahr ist die vorzügliche Zeit, um mit dem Bärlauch gut durchzustarten.

Saison des Bärlauchs nutzen

Von sauberen Standorten, die man am besten im eigenen Garten zur Verfügung hat, pflückt man sich täglich ein paar frische Blätter, reinigt diese gründlich unter fließendem Wasser und fügt sie dann einem Salat bei. Man kann sie auch direkt in den Mund stecken und gut durchkauen, ehe man sie schluckt. Das desinfiziert die Mundhöhle, unterstützt die Tätigkeit der Drüsen im Körper und fördert eine gute Verdauung. Vom alkoholischen Auszug wiederum kann man zur Blutreinigung 3-mal am Tag 1 Teelöffel voll einnehmen. Den bewährten Bärlauch-Auszug gibt’s im Kräuterpfarrer-Zentrum: Tel 02844/7070; E-Mail: bestellung@kraeuterpfarrer.at oder im Webshop: www.kraeuterpfarrer.at

Bärlauch (Allium ursinum) ⓒ Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum Karlstein/Thaya





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