Hilfe fürs Zahnfleisch

Mit Schwarzen Johannisbeeren

Vom Sommer zu träumen, ist nun wohl schon lange überflüssig. Denn wir stehen mitten in der Zeit, in der Sonne und Wärme regieren, oft in einem Maß, das spürbar zu viel zu sein scheint. Mit dem Begriff Sommertraum werden aber ebenso manchmal jene Produkte angepriesen, die verschiedene Früchte der warmen Jahreszeit als Bestandteil aufweisen. Dazu zählen eindeutig auch die Schwarzen Johannisbeeren, die sich frisch genossen als wahre Vitaminpakete herausstellen. Nun kennen wir alle das Phänomen, das mit dem Genuss von dunkel gefärbten Beeren einhergeht. Mund, Zähne und Wäsche sind dann gleich einmal angepatzt bzw. weisen diese untrüglichen Spuren des Verzehrs der Gartenfreuden auf. Dieser Umstand sollte uns aber nicht davon abhalten, in guter Weise mit den Johannisbeeren umzugehen und sie vor allem für die Gesundheit zu nützen. Denn was hilft uns ein strahlendes Gebiss, wenn die Verankerung desselben eine Schwäche aufweist? Das Zahnfleisch gehört im gleichen Maße zu einem funktionstüchtigen Kauapparat. Alle, die bereits in ihrem Leben den Zähnen ade sagen mussten, wissen sehr wohl um die Vorzüge einer intakten Kieferbestückung. Wie dem auch sei: natürlich kommt es aus verschiedensten Gründen zu Mangelerscheinungen und zu Entzündungen, die jedoch mit etwas Sorgfalt wiederum beiseitegeschafft werden können. Dazu gibt es heute einen ganz konkreten Tipp.

Mundspülung aus Beeren

Leidet jemand unter Zahnfleischbluten, so folgt man in erster Linie den medizinischen Empfehlungen. Zusätzlich gibt es aber auch eine Unterstützung aus der Naturheilkunde: 2 Esslöffel voll getrocknete Schwarze Ribisel werden mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergossen. 20 Minuten ziehen lassen und abschließend abseihen. Mit dem Ergebnis spült man abends und morgens gründlich den Mund aus.

Schwarze Johannisbeeren oder Ribisel ⓒ Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum Karlstein/Thaya





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