Hände und Füße wärmen

Die Kamille an die Haut bringen

Es geht wieder bergauf! Die freie Zeit der Ferien freut vor allem Schüler und Lehrer, weil man sich so nicht nur besser erholen kann, sondern sich auch dem widmen darf, was einem oft der harte Alltag verwehrt. In der Karwoche ist es sicherlich gut, so oft als möglich außerhalb der eigenen vier Wände Frischluft zu tanken, um so gleichzeitig den Körper abzuhärten. Hat man einen eigenen Garten zur Verfügung, kann damit ja eine Beschäftigung im Freien verbunden werden. Was wird man wohl alles heuer säen bzw. in die Beete setzen? Vergessen wir dabei auf die Echte Kamille (Matricaria chamomilla) nicht. Die Auspflanzung dieses beliebten und bekannten Heilkrauts ist sehr einfach. Hat man die Kamille einmal angesät, so sorgt sie Jahr für Jahr selber dafür, dass es rundherum Nachkommen gibt. Sollten die Pflänzchen dort aufgehen, wo man sie nicht haben möchte, kann man sie bald ausgraben und versetzen. Natürlich ist es recht einfach, die im Handel erhältlichen Teebeutel mit Kamillendroge zur Hand zu nehmen. Von einer anderen Qualität ist es aber, wenn man selbst den prominenten Korbblütler zieht und erntet. Und dann stellt sich die Frage, was man mit den vorhandenen getrockneten Pflanzenteilen anfängt. Da gibt es ein Anliegen, dem ich sehr häufig begegnen darf. Es klagen nicht wenige, dass ihre Hände und Füße nicht unbedingt die fühlbare Temperatur aufweist, die sich auf den übrigen Hautzonen feststellen lässt. Gerade in der Übergangszeit des endenden Winters sollte dieser Umstand nach Möglichkeit behoben oder zumindest gemindert werden. Die Kamille steht genau dafür zur Verfügung. Und die Anwendung ist ganz einfach.

Kamille aufgießen

Um an den Händen und den Füßen, die sich eisig anfühlen, die Blutzirkulation zu steigern, kann man ein entsprechendes Bad für diese Bereiche durchführen. Dazu werden 250 g getrockneter Kamillenblüten mit 2 Liter kochendem Wasser übergossen. 15 Minuten ziehen lassen und dann ein warmes Bad mit den Händen und Füßen nehmen.

Kamille ⓒ Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum Karlstein/Thaya





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