Pflanzliche Zahnpflege

Eichenrinde als Hilfsmittel

Die mediale Werbung, die sich vor allem des Fernsehens bedient, will durch verschiedene Bilder die Aufmerksamkeit der Zuseher erhaschen. Schließlich sollen ja die beworbenen Produkte bei diesen landen. Und es gibt favorisierte Themen, die immer wiederkehren. Dazu zählen u. a. weiße Zähne samt einem gesunden Gebiss. So will ich an dieser Stelle für eine Pflanze Partei ergreifen, die sich durchaus eignet, um im Mund die Gesundheit zu fördern. Bei der Eiche (Quercus) lohnt es sich, ein gutes Verhältnis zu ihr aufrecht zu erhalten. Die jungen und dünnen Zweige und Ästchen der Eiche, die bei uns in Österreich am meisten in Form der Stieleiche (Quercus robur) zu finden ist, sind von einer Rinde umhüllt, die sich sehr gut zum Heranziehen naturheilkundlicher Maßnahmen eignet. Man sollte beim Abschälen derselben darauf achten, dass die Schutzschicht der Eichenzweige noch eher glatt ist und nicht bereits eine borkige Struktur aufweist. In kleinen Streifen legt man die Rinde dann zum Trocknen auf und verwahrt sie anschließend in einem geeigneten Gefäß, das kein Licht durchlässt. Eichenrinde enthält einen beträchtlichen Gehalt an Gerbstoffen und an Eichengerbsäure. Dies unterstützt auf ideale Weise Heilungsprozesse, die auf der Haut oder in deren unmittelbaren Nähe zu einem positiven Resultat führen sollen. Aber man kann damit auch weiter vordringen wie etwa in den bereits erwähnten sensiblen Bereich der Mundhöhle. Der feste Halt der Zähne wird nicht zuletzt durch ein intaktes und kräftiges Zahnfleisch gewährleistet. Und dazu kann die Eichenrinde einiges beitragen.

Nachschub an Gerbstoffen

Um das Zahnfleisch zu unterstützen, geht man am besten daran, getrocknete Eichenrinde zu pulverisieren. Davon nimmt man bloß 1 Teelöffel voll, um ihn in den Mund aufzunehmen und mit der Zunge zu verteilen. Gleichzeitig vermischt man sie mit dem einsetzenden Speichelfluss. Hernach mit ein wenig lauwarmem Wasser nachgurgeln und den Mund dabei ausspülen. Das hilft einer allfälligen Zahnfleischerweichung vorzubeugen.

Eichenzweig ⓒ Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum Karlstein/Thaya





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