Im Übermaß vorhanden

Reife Äpfel einlagern und aufbrauchen

Udo Jürgens schrieb einmal einen sehr nahegehenden Song mit dem Titel: „Ich würd’ es wieder tun!“ Fans von ihm können dieses Lied gewiss auswendig singen. Wie heißt es da gleich zu Beginn so schön: „Von Zeit zu Zeit werf ich den Blick auf meinen bunten Weg zurück, auf das was war und dabei wird mir klar: ich würd es wieder tun …“ Erinnerungen an meine Jugendzeit werden wach. Was im eigenen Garten und am Straßenrand jedes Jahr wiederkehrt, ist die Reife der Äpfel an unzähligen Bäumen. Diese halten sich anscheinend an das Motto, das der bereits verewigte Udo Jürgens einst melodiös ausgegeben und bei seinen Live-Konzerten je neu besungen hat. Gewiss handelt es sich hier um eine Rückschau auf ein Leben mit allen Hochs und Tiefs. Ich möchte es jedoch in abgewandelter Form auf einen gesunden Lebensstil ummünzen. Denn gegenwärtig bietet sich wiederum die Chance, die eigene Gesundheit mit Hilfe von Äpfeln zu unterstützen. Trotz eines äußerst trockenen Sommers in vielen Bereichen unseres Landes müssen wir keinen Mangel an frisch reifendem Obst beklagen. Gerade an den Apfelbäumen dürfen wir erkennen, dass es der Herrgott anscheinend ganz gut mit uns meint. Die Frage, die sich hierbei auftut, ist lediglich: Wohin mit so viel Äpfeln? Nun, wir brauchen doch nur zurückblicken auf die Generationen vor uns. Wie sehr haben unsere Vorfahren darauf geschaut, dass im Garten nichts zugrunde geht? Oft stehen manchen von uns durchaus Lagerräume zur Verfügung, die es erlauben, Äpfel und andere Früchte über Monate bis weit in den Winter hinein aufzubewahren. Warum sollten wir das nicht, wie oben bekräftigt, wieder tun? Um es demnächst sich schon zur Gewohnheit gemacht zu haben, ist es nie früh genug, nach einem gesunden Apfel Ausschau zu halten.

Vorbeugend die Gesundheit festigen:

Wem die eigene Gesundheit etwas wert ist, der kann zu einer ganz einfachen Methode greifen, um diese zu festigen und zu unterstützen: täglich einen frischen Apfel essen. Aus den Aufzeichnungen meines Vorgängers Hermann-Josef Weidinger weiß ich darüber hinaus, dass er seinerzeit Menschen gekannt hat, die täglich einen frischen oder getrockneten Apfelkern gekaut haben, um den Magen zu stärken. Diesen Erfahrungsschatz möchte ich hier einfach 1 : 1 weitergeben.


Äpfel am Zweig ⓒ Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum Karlstein/Thaya



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