Nach dem Wandern und Laufen

Den Sehnen etwas Gutes tun

Um die Gesundheit zu erhalten und darüber hinaus noch zu fördern, gibt es mehr als genug Ratschläge. Gottlob leben auch ganze wirtschaftliche Zweige von diesem Bestreben. Eines aber kann man sich weder kaufen oder sich machen lassen: die eigene Bewegung. Sofern man dazu selbst in der Lage ist und nicht Alter, Krankheit, Schwäche oder Lähmung einen daran hindern, sollte man diese Fähigkeit so oft als möglich zur Entfaltung bringen. Es müssen jedoch nicht immer die Gipfel der Berge sein, die man sich dabei als Ziel setzt. Verweilen wir dennoch höhenmäßig ein wenig darunter. Die Latschenkiefer (Pinus mugo) ist ein Föhrengewächs, das sich den Lebensbedingungen an der Baumgrenze hervorragend angepasst hat. Solange es das Wetter noch erlaubt, kann ja ohnehin die eine oder andere Wanderung über Almen und Berghänge mit geringer Neigung durchgeführt werden. Wenn so ein Ausmarsch jedoch sehr lange Strecken in Anspruch nimmt und zusätzlich in die Höhe führt, so muss man wohl oder übel das Ganze auch wiederum retour bestreiten. Gewiss profitiert unser Muskelapparat von diesen Expeditionen. Jedoch kommt ein verbindender Teil zu den Knochen und Gelenken hin dabei kräftig zum Zuge: die Sehnen. Wir wissen leider alle aus eigener Erfahrung oder unserem Freundeskreis nur zu gut, dass es hierbei auch Grenzen der Belastbarkeit gibt. Die an die Sehnen angrenzenden Nerven signalisieren das dann durch Schmerzen, die zuweilen sehr unangenehm sein können. Wenn wir zuvor also die Latschen unter unseren Blick genommen haben, liegt es nahe, sich im Hinblick auf einen angestrengten Bewegungsapparat durchaus dessen zu bedienen, was im Inneren des Nadelbaumes gespeichert ist.

Latschenkiefernöl als Wohltat:

Ätherisches Latschenkiefernöl hat sehr positive Auswirkungen auf Muskeln und Sehnen, die direkt unter der Haut liegen. Nach einer ausgiebigen Wanderung, einer langen Strecke des Laufens oder einer körperlich anstrengenden Arbeit, die Schmerzen rund um die Sehnen nach sich ziehen, kann man des Abends die betroffenen Stellen mit Latschenkiefernöl einreiben, um Linderung zu erhalten. Zudem sollten die behandelten Zonen warm gehalten werden.


Latschenkiefer ⓒ Grafik von Prof. Emil Jaksch, Kräuterpfarrer-Zentrum Karlstein/Thaya



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