Zusammenhänge erkennen

Zähne und Verdauung korrespondieren

Was bereitet einem Sorgen und Angst, wenn es vor einem liegt und Erleichterung und Freude, wenn es vorbei ist? – Die Antwort könnte für viele von uns lauten: der Besuch beim Zahnarzt. Ohne Umschweife möchte ich den Dienst loben, den die ausgebildeten Zahn- und Kiefermediziner beiderlei Geschlechts an uns tun. Immerhin sorgen sie dafür, dass sich die Schäden im Gebiss in Grenzen halten und dass oft sehr versteckte Eiterherde rund um unsere Zähne nicht in unseren Gesamtorganismus abstrahlen. Es hängt eben alles im Leib in einer Weise zusammen, die sich unserem Verstand häufig entzieht. Mit der Schafgarbe möchte ich heute auf die grenzübergreifende Vernetzung in unserem Innern hinweisen. Das große Thema Karies, das uns schon von klein auf beschäftigt hat, weist uns auf jeden Fall darauf hin, wie der Rest des Körpers mit unserem Gebiss und unserem Mund korrespondiert. Natürlich ist es wichtig und eigentlich selbstverständlich, die Zähne regelmäßig zu putzen und das Zahnfleisch nach Möglichkeit intakt zu halten. Dort, wo die Zahnbürste aber nichts mehr ausrichten kann, greift in sehr wirkungsvoller Weise die Mundhygiene ein, die man sich auch ruhig etwas kosten lassen darf, um die eigenen Zähne möglichst lange zu erhalten. Die medizinischen Ratschläge zur Bewahrung der Gesundheit unseres Gebisses laufen aber immer darauf hinaus, dass sich der betroffene Klient bzw. Patient auf jeden Fall ausgewogen und möglichst naturkonform ernähren soll. Und damit sind wir bei einem weiteren Thema angelangt, das sich auf eine andere Ebene im Organismus bezieht: die Verdauung. Diese kann funktionieren oder aber auch nicht. Im letzteren Fall ist es also angesagt, den Magen- und Darmbereich zu stärken und zu unterstützen, damit sich das in weiterer Folge positiv auf die Beschaffenheit der Zähne auswirkt. Dabei ist es von großem Nutzeb, die Schafgarbe näher in Betracht zu ziehen.

Schafgarben-Tee bei Karies:

Diese Anwendung versteht sich als vorbeugende Maßnahme. Eine gesunde Verdauung kann man eben dadurch fördern, indem man regelmäßig über eine Zeit lang einen Tee aus getrockneten Schafgarben-Blüten trinkt, dem man zu gleichen Teilen Pfefferminzblätter beifügen kann. Am besten nimmt man in der Früh und am Abend je 1 Schale davon zu sich. Dort, wo die Verdauung gut funktioniert, vermag das Blut auch die notwendigen Stoffe für den Aufbau und die Festigung der Zähne in den Kiefer zu liefern.

Schafgarbe ⓒ Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum Karlstein/Thaya

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