Ruhig mit dem Mond gehen

Das Gemüt mit Thymian festigen

Nun ist es schon 45 Jahre her, dass Menschen zum ersten Mal den Mond betreten konnten. Die Technik der Raumfahrt machte nach dem 2. Weltkrieg derart rasante Fortschritte und gleichsam utopische Vorstellungen wahr. Heute kommt einem eine Mondfahrt eher schon wie eine Routineübung vor, obwohl immer noch vieles dafür investiert werden muss.
Wenn ich im Garten den Thymian stehen sehe oder auf einer Wanderung die wilden Arten dieses Heilkrautes entdecken darf, dann kommt mir kaum der Mond in den Sinn.
Das ist schon eher umgekehrt. Denn ich meine, die einzelnen Mondphasen direkt oder indirekt zu spüren. Vor dem Vollmond ist das besonders der Fall. Nun, mich verwundert dieses Phänomen keineswegs. Immerhin reagieren sogar die Meere auf die jeweilige Position des Mondes auf seiner Umlaufbahn rund um unsere schöne Erde. Mit dem Mond zu gehen, heißt noch lange nicht, in einer fragwürdigen Weise der Astrologie verfallen zu sein. Kein Lebewesen lebt letztendlich isoliert von den anderen auf dieser Welt und somit ist es nur ein logischer Schluss, wenn auch Planeten und Sterne ihre Auswirkungen auf unser Empfinden haben. Es gehört eben zu den Wundern der Schöpfung, in die uns Gott voll Liebe hineingesetzt hat und die er uns gleichzeitig zumutet. Heute ist wieder einmal Sonntag und somit die Gelegenheit, über das Werk des Allmächtigen zu staunen. Und der Mond ist im Zunehmen. Mental können sich all jene schon darauf vorbereiten, indem sie sich vornehmen, sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Unsere Physis unterstützen der Thymian und seine Verwandten, wie z. B. der Quendel, um gut über die Runden zu kommen.

Thymian-Tee als Mondgetränk:

Thymiantee oder aus getrockneten Pflanzenteilen des Quendels im Heißaufguss zubereiteten Tee kann man besonders in den letzten 7 Tagen vor dem Vollmond trinken, am besten in der Früh und am Abend eine Tasse. Das hat sich schon bei vielen bewährt, die unter den Folgen des von der Sonne erhellten Erdtrabanten leiden.

Thymian ⓒ Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum Karlstein/Thaya

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