Kleiner Freund am Boden

Hilfe für den Kopf

Heilkräuter sind für mich ein Lächeln des Schöpfers! – Das formulierte einst mein Mitbruder und Lehrer H. Hermann-Josef aus dem Stift Geras, als er im Dienst des Kräuterpfarrers unermüdlich versuchte, die Menschen bewusster an den Rand des Lebensweges blicken zu lassen, um dort die eine oder andere wunderbare Hilfe aus dem Reich der Pflanzen zu entdecken. Dabei ging es ihm nie darum, nur die Inhaltsstoffe eines bestimmten Gewächses anzupreisen. Denn ein Heilkraut soll man keineswegs nur auf seinen Nutzen reduzieren. Damit wird man ihm einfach nicht gerecht. Zudem kann man diesen Missstand auch nicht oft genug ins Gedächtnis rufen. Es gibt so viele Blumen, die den lebenserhaltenden Himmelskörper der Sonne widerspiegeln. Unter anderem zählt das Gänseblümchen zu diesen unscheinbaren und zugleich kraftvollen Individuen im Rasen vor dem Haus. Das ganze Jahr über kann man bei dementsprechender Aufmerksamkeit dieses schöne florale Geschenk für Herz und Leib entdecken. Viele Zeitgenossen leiden unter Kopfschmerzen und sind ratlos darüber, wo im Organismus die Ursache für dieses Unwohlsein zu finden ist. Manchmal liegt der Grund hierfür in einer geschwächten Funktion der Verdauungs- und Reinigungsorgane, im speziellen der Leber. Das Gänseblümchen wandelt jeden Tag für uns die Kräfte der Sonne so um, dass der menschliche Leib davon profitieren kann. Aber es ist eben beides wichtig, um die Hilfen, die in der Natur stecken, ausschöpfen zu können: sich das Lächeln des Schöpfers schenken zu lassen und den Inhalt der bescheidenen Blume für den Körper aufzubereiten.

Leber-Kur bei Kopfschmerzen:

Einmal im Monat kann man im besagten Falle auf die Gänseblümchen zurückgreifen. Dazu nimmt man einen Esslöffel voll zerkleinertes Blüten- und Blättergemisch und übergießt es mit 1/4 Liter kochendem Wasser. 15 Minuten ziehen lassen, abseihen und dann früh und abends schluckweise trinken. Am besten eine Woche lang durchführen.

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