Wenn die Nebel das Land befeuchten

Dann selber drinnen schwitzen

Wir befinden uns im Übergang vom Sommer in den Winter. Der Herbst steht dazwischen und zeichnet sich durch eindeutige Merkmale aus. Nicht nur, dass die Tage kürzer und die Temperaturen niedriger werden. In die bunt gefärbten Wälder, die noch das letzte Laub auf den Bäumen halten, senkt sich der Nebel. Vielleicht drückt diese Zeit auch auf unser Gemüt. Das Schlechteste wäre es, nun vermehrt Trübsal zu blasen und die Hoffnung auf bessere Zeiten ad acta zu legen. Da ist es doch schon besser, in den eigenen vier Wänden nach Möglichkeiten zu suchen, um mir selbst etwas Gutes zu tun und das Wohlbefinden meines Körpers zu ermöglichen. Der Kluge hat vorgebaut und sich einen kleinen Schatz in Form von getrockneten Kräutern und Blüten den Sommer über angelegt. Hat man selbst nichts zu Hause, helfen Freunde sicher gerne aus. Wenn also das neblige Wetter die Luftfeuchtigkeit ums Haus herum erhöht, ist das für mich ein Hinweis, dass ich selbst ein wenig ins Schwitzen kommen darf. Am Abend, dann wenn ich die Wohnung nicht mehr verlasse, ist die beste Zeit dafür. Die Lindenblüten eignen sich hervorragend, um mitzuhelfen, das Blut zu reinigen, die Nerven zu stärken und die Herztätigkeit anzuregen. Wer also ein gesundes Herz hat, kann sich am Abend einen Tee zustellen und eine Schale voller Genuss trinken. Der Winter kommt bestimmt und dann soll ich selbst samt meinem Körper gewappnet sein.

Lindenblüten mit anderen Kräutern kombinieren:

Hermann-Josef Weidinger hat einst eine gute Mischung für die Herbstabende zusammengesetzt. Diese besteht aus 80 g Lindenblüten, 60 g Holunderblüten, 40 g Kamillenblüten und 20 g Waldmeister. Davon nimmt man 2 Teelöffel und übergießt sie mit 1/4 Liter kochendem Wasser. 15 Minuten ziehen lassen, abseihen und schluckweise trinken.

Lindenblüten

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