Ein Tee, den man nicht kocht

Eibischwurzeln setzt man lediglich an

Was soll man denn im nächsten Jahr in den Garten setzen? Haben Sie es schon einmal mit dem Eibisch (Althaea officinalis) probiert? Ja, dieses Malvengewächs hat einen hohen Wert für die Naturheilkunde. Zudem erfreuen die Blüten, die entlang der aufrechten Gestalt dieses Krautes wachsen, das Auge des vorübergehenden Betrachters. Die Eibischpflanzen lieben einen tiefgründigen Boden, den man immer wieder etwas feucht halten sollte. Das ganze Jahr über kann man die einzelnen Teile ernten, um sie anschließend zu trocknen. Zuerst kommen die Blüten dran. Dann folgt das Abzupfen der Blätter, die nach der Blütezeit etwas mehr Schleimstoffe enthalten als davor. Und schließlich ist es die Wurzel, die als natürliche Hilfe in die eigene Pflanzenapotheke eingelagert werden soll. Nach dem Ausgraben wird diese fein säuberlich gereinigt und danach rasch getrocknet, damit die Droge nicht von einem zerstörerischen Schimmelpilz befallen wird. Wer also zur rechten Zeit die Heilkräuter aus dem eigenen Garten erntet, der hat für den kommenden Winter oder für plötzlich auftretende gesundheitliche Beschwerden in rechter Weise vorgesorgt. Einen Tee aus der Wurzeldroge des Echten Eibischs darf man nur mit kaltem Wasser herstellen.

Magengeschwüre und Darmstörungen lindern:

Zirka 1 Stunde lang werden 2 Teelöffel getrocknete und zerkleinerte Eibischwurzeln mit 1/4 Liter Wasser angesetzt. In dieser Zeit rührt man ein paar Mal um. Zum Schluss das Ganze durch einen Filter abseihen und erst jetzt auf Trinktemperatur erwärmen. 3-mal täglich je eine Schale dieses Tees trinken. Übrigens: Bei Halsweh kann man auch ein Stück der Wurzel im Mund kauen.

Eibisch

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