Der Krampf mit dem Krampf

Die Ringelblume löst auf sanfte Weise

Alle, die schon einmal eine Wadenkrampf hatten, wissen, wie sehr und wie schnell man sich nach Entspannung sehnt. Man ist in besagtem Falle gleichsam wehrlos seinem Schicksal ausgeliefert. In der Natur wächst aber die eine oder andere Pflanze, die uns hilft, Maßnahmen zu setzen, damit es gar nicht so weit kommt. Abgesehen vom unwillkürlichen Zusammenziehen der Muskulatur gibt es auch eine Lebenshaltung, die einem die Welt und ihre Begleiterscheinungen alles andere als locker betrachten lässt. Oft führen Angstzustände dazu, dass man sich abkapselt und gleichsam in sich selbst hinein verkrümmt. Oder man klammert sich an jemanden oder etwas, und schafft es nicht, davon loszulassen. Um hier eine Änderung herbeizuführen, können ebenfalls die Heilkräuter über den Organismus auf die Seele wirken und eine Entspannung ermöglichen. Eine milde Botschafterin der Sonne ist die Ringelblume (Calendula officinalis), die mit ihren wirkvollen Inhaltsstoffen mithilft, die Muskel und das Gemüt freier und entspannter werden zu lassen. Am besten bereitet man sich daraus eine Tinktur, mit der man das Gesicht oder den ganzen Körper abreibt. Man kann auch 3-mal täglich 1 Teelöffel voll mit etwas Wasser verdünnt einnehmen. Die goldgelbe Farbe der Ringelblume wirkt sich positiv auf die Tätigkeit der Zellen unseres Leibes aus und verjüngt quasi unseren Gesamtzustand. So betrachtet kann man nicht oft genug auf dieses wertvolle Gewächs verweisen.

Ringelblumen-Tinktur:

Von frischen oder getrockneten Blütenblättern der Ringelblume nimmt man eine Menge von ca. 50 g und übergießt sie in einem Glas mit 1/2 Liter gutem Obstbrand. Verschlossen stellt man das Gefäß anschließend 14 Tage ins Fenster. Man sollte nicht darauf vergessen, es täglich einmal zu schütteln. Nach dieser Frist seiht man den Ansatz ab. Der Ringelblumen-Rückstand wird dann in 1/2 Liter abgekochtem und ausgekühltem Wasser 3 Stunden lang angesetzt. Anschließend auspressen, abseihen und der ersten Flüssigkeit beigeben. Nochmals 14 Tage stehen lassen und zuletzt in kleine braune Fläschchen füllen.

Ringelblumenbluete und Frucht

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