Eine Heilpflanze, die baden geht

Das Pfennigkraut pflegt die Haut

Mit dem Geld ist das so eine Sache: Egal, ob man viel oder wenig hat: immer bringt es Sorgen mit sich. Ich finde es ehrlich gesagt schade, dass die Währung in vielen europäischen Staaten gerade die eben übliche Bezeichnung „Euro“ trägt. Damit wird indirekt suggeriert, dass unser Kontinent vom Geld her seine Identität zu finden vermag. Doch die täglichen Schlagzeilen zeigen uns, dass wir mit diesem Ansatz schwer zu einer tragfähigen Einheit in Europa gelangen werden. Welcher Geist ist es also, der uns weiterbringt? Und wo hat dieser seine Wurzeln bzw. sein Erdreich, das ihn nährt? Heute blicke ich wieder einmal auf das Pfennigkraut (Lysimachia nummularia) aus der Familie der Primelgewächse, das demütig und bescheiden am Boden bleibt und jeden Sonnenstrahl ausnützt, um die herrlich gelben Blüten zu treiben. Ein feuchter Standort am Rand eines Gewässers ist ihm gerade recht. Sollte das Wasser einmal höher steigen, so vermag das Pfennigkraut diese Situation zu meistern. Manche Zuchtform verwendet man daher, um Aquarien auszupflanzen. Mir persönlich sagt das Pfennigkraut in einem eindeutigen Bild, dass ich mich immer nach der Sonne hin orientieren darf, selbst wenn mir das Wasser bis zum Hals steht. Und mit der Sonne ist bestimmt nicht das Geld gemeint, das so viele unserer Zeitgenossen dem Herrgott vorziehen. Stärken wir viel lieber unser Vertrauen, weil Gott uns in Jesus die kostbarste Münze geschenkt hat: sein eigenes Leben.

Selbst auch baden gehen:

Hat jemand frisches Pfennigkraut zur Hand, werden davon 150 g genommen, zerkleinert und mit 2 Liter kochendem Wasser übergossen. Danach 30 Minuten ziehen lassen, abseihen und den Tee dem Badewasser hinzufügen. Bei großporiger Haut helfen die Gerbstoffe des Pfennigkrautes, diese zu straffen.

Pfennigkraut

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