Mit brennendem Herzen

Nicht mit Wundern rechnen

Am heutigen Tag will ich mit meinen Lesern natürlich nicht am heiligen Augustinus vorübergehen. Dieser begabte Kirchenlehrer starb am 28. August des Jahres 430. Für mich persönlich hat die Tatsache einen sehr hohen Stellenwert, dass nämlich Augustinus die älteste Klosterregel des Abendlandes verfasst hat. Diese Weisungen hat der heilige Norbert zur Richtschnur des Prämonstratenserordens gemacht, als die ersten Chorherren Anfang des 12. Jahrhunderts in Prémontré ihr klösterliches Leben begannen. Vom heiligen Augustinus sind aber zahlreiche Schriften erhalten, die sowohl die Philosophie als auch die Theologie der nachfolgenden Jahrhunderte maßgeblich beeinflussten. So hat sich der gelehrte Gottesmann auch Gedanken über das Phänomen des Wunders gemacht. Er meinte, dass ein Wunder nicht im Gegensatz zur Natur stünde, sondern höchstens zu dem, was der Mensch jeweils zu seiner Zeit von den Naturgesetzen wüsste. Ja, von daher dürfen wir ruhig über die Herrlichkeit der Schöpfung staunen und uns mit brennendem Herzen hinreißen lassen zu einem liebevollen Dank an den, der alles ins Sein gehoben hat.

Ätherisches Kampferöl stärkt das Herz:

Aus dem Holz des asiatischen Kampferbaumes wir durch Holzdestillation das Kampferöl gewonnen, das sich durch einen durchdringenden Geruch und einen scharf brennenden Geschmack auszeichnet. Wird dieses ätherische Öl 1 : 2 mit Oliven- oder Mandelöl verdünnt und äußerlich angewendet, übt es über die Haut einen guten Einfluss auf den Herzmuskel aus. Bei Schwangerschaft oder bei einer Kampferallergie sollte man aber davon Abstand nehmen. Ansonsten ist die äußerliche Verwendung dieses Öles unbedenklich.

Augustinusaltar in Geras

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