Er bewahrt sich kühle Füße

Der Bitterklee steht auf feuchtem Grund

Steigen die Temperaturen gegen den Sommer hin an, so werden die Gewässer unserer Heimat wieder interessanter. Wenn man schon nicht das kühle Nass dazu aufsuchen möchte, um als Ganzer darin zu schwimmen, so tut es doch irrsinnig gut, einfach bei einem Spaziergang oder in einer freien Zeit seine Füße und Beine von einem Ufer oder einem Steg aus im Wasser baumeln zu lassen. Der Bitterklee (Menyanthes trifoliata) zieht es generell vor, sein ganzes Leben an sumpfigen oder feuchten Standorten wie z. B. Teichufer oder Moorwiesen zu verbringen. Diese Pflanze ist auch unter dem Namen Fieberklee bekannt, weil sie dazu diente, fieberhaften Erkältungskrankheiten Herr zu werden. Die darin enthaltenen Bitter- und Gerbstoffe wirken auf den Magen- und Darmbereich anregend und aktivierend. Der Wuchs des Bitterklees erfolgt eher kriechend, wobei die Blütentriebe stets aufrecht wachsen. Ab Mai erscheinen die weißen Blüten, die jedoch aus rötlich gefärbten Knospen hervorbrechen. Es kann auch vorkommen, dass das Wachstum der Bitterkleepflanzen nicht vor der Wasserfläche Halt macht. Wer den Bitterklee verwenden möchte, sei darauf hingewiesen, dass dieses Heilkraut als schwach giftig gilt.

Heilkräuter zur Blutreinigung:

Im Frühling waren es vor allem die Birke, der Löwenzahn und die Brennnessel, die wir frisch geerntet zur Blutreinigung heranziehen konnten. Vorsichtig verwendet, kann auch das Kraut des Bitterklees als Grundlage für einen Tee herangezogen werden, um dem Blut etwas Gutes zu tun. Leichter zugänglich sind aber sicherlich blühendes Ackerstiefmütterchen-Kraut oder auch geschroteter Leinsamen, den man ebenfalls heiß aufgießen kann.

Bitterklee

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