Eine gute Atmosphäre schaffen

Der Lavendel verbreitet seinen Duft schon im Garten

Die Eisheiligen sind nun vorüber, und die Hoffnung auf höhere Temperaturen hat jetzt ihre volle Berechtigung. Die Liebhaber unserer oft paradiesisch angelegten Gärten sind jedes Jahr neu bestrebt, das sommerliche Flair entsprechend der Jahreszeit auch durch sonnenliebende Pflanzen zum Ausdruck zu bringen. An erster Stelle steht da ohne Zweifel der Echte Lavendel (Lavandula angustifolia). Dieser allseits bekannte Lippenblütler wird bis zu 1/2 Meter hoch. Die aufrechten Zweige dieses Halbstrauches tragen schmale lanzettliche graugrüne Blätter. Die violetten Blüten stehen in Scheinquirlen, die wiederum eine Ähre mit mehreren „Stockwerken“ bilden. Ab Juni darf man mit den ersten Blüten rechnen. Vor vielen Jahren durfte ich einmal in die Provence im Süden Frankreichs reisen. Die dort gewonnenen Eindrücke haben sich tief in meine Erinnerung eingeprägt. Wenn ich an einem lauen Sommerabend die Augen schließe, kann ich mithilfe meiner Phantasie erneut kostenlos einen Abstecher in die mit Lavendelduft erfüllte Landschaft nahe am Mittelmeer machen. Denn die Lavendelstöcke bringen schon als blühender Stock den herrlichen Duft in unsere Gärten.

Lavendelöl herstellen:

In 1 Liter kaltgepresstes Olivenöl werden 250 g getrocknete Lavendelblüten gegeben. Das Ganze stellt man 14 Tage lang ins Fenster und seiht es ab, um es abschließend in dunkle Fläschchen zu füllen. Das Öl kann man vor einem sommerlichen Spaziergang in den Wald oder vor der Gartenarbeit auf die Haut auftragen, um lästige Insekten auf Distanz zu halten. Zudem beruhigt eine Einreibung mit Lavendelöl unsere Nerven.

Lavendel

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