Das Kipferl ist so fein

Weil Vanille drinnen ist

Gewürze schmecken nicht nur gut, sie haben auch einen Sinn, wenn man will. Sie stellen oft für unseren Organismus eine Hilfe dar und motivieren verschiedenste Bereiche unseres Körpers, ihren Dienst weiter zu verrichten. Kaum einer kommt in diesen Tagen darum herum, auf einen feilgebotenen Teller mit Weihnachtsbäckerei hinzugreifen und das eine oder andere Vanillekipferl dem Magen zuzuführen. Wer bedenkt aber dabei schon, dass es Jahrhunderte gar nicht üblich war, das Gewürz Vanille in Europa zu gebrauchen. Die Heimat der nach ihm benannten Pflanze ist Mexiko. Somit verdanken wir den ersten Import der Vanilleschoten den Spaniern, die auch lange Zeit ein Monopol auf diesem Gewürz hatten. Ursprünglich machten sich aber die Azteken das weihnachtliche Gewürz zu Nutze, um damit das Herz zu stärken und Ermüdung sowie Angstgefühle zu vertreiben. Bei uns wird Vanille in der Küche unter anderem verwendet, um verschiedene Süßspeisen zu verfeinern. Geschmacklich harmoniert sie mit Ingwer und Zimt.

Apfelzauber für 4 Personen:

Man nehme 2 große säuerliche Äpfel, 2 Bananen, 50 g gemahlene Walnüsse, 4 Orangenscheiben, 350 g Topfen, ca. 1/4 Liter Orangensaft, ein wenig Zitronensaft, etwas Honig Zimtpulver und eine Messerspitze echte Vanille. Nach dem Waschen und Entkernen der Äpfel püriert man diese zusammen mit den geschälten Bananen und dem Zitronen- und Orangensaft in einem Mixglas. Das Ergebnis verrührt man dann je nach Geschmack mit dem Topfen, den Walnüssen, dem Honig und dem Zimt und last, but not least, mit der Vanille. In Gläser füllen und mit den Orangenscheiben garnieren.

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