Der Kastanienbaum…

…hilft Mensch und Tier

Gestern noch meinte ich, dass wir am Kastanienbaum nicht vorübergehen sollen.
Ja, dann bleiben wir einfach bei ihm, bildlich gesprochen, noch stehen. Was hat die Kastanie mit den Rössern zu tun? Die Antwort ist gar nicht so schwer. Die Früchte der Rosskastanie sind nämlich ein gutes Heilmittel für Pferde, die genauso wie der Mensch an Husten erkranken können. Zudem ist die Dämpfigkeit eine spezifische Bezeichnung der Erkrankung des Bronchialsystems der Einhufer. Als Stärkung der Tiere hat man früher unter das Futter geschälte und zerriebene Kastanien gemischt. Dadurch erfuhren das Herz und die Durchblutung der Pferde eine Kräftigung. Die Inhaltsstoffe der Rosskastanie sind das Aesculin und das Aescin. Das Aescin ist ein Seifenstoff, der in der Pflanzen-
heilkunde zur Schleimlösung bei Atemwegserkrankungen herbeigezogen wird. Das Aesculin wiederum wirkt stoffwechselanregend und fördert auch beim Menschen die gute Zirkulation des Blutes. Es kann zudem ultraviolette Strahlen binden und schützt daher den Körper bei hoher Sonneneinstrahlung. Botanisch gesehen zählt die Rosskastanie zur Familie der Seifenbaumgewächse.

Hilfreiches Bad für Rheumakranke:

Rosskastanienfrüchte werden fein zerkleinert und in etwas Wasser zu einer dicken Abkochung gesotten. Das Ganze wird dann abgeseiht und die übrig gebliebene Flüssigkeit dem warmen Badewasser einfach beigefügt. Bevor man in die Wanne steigt, rührt man das angereicherte Wasser am besten mit einem großen Holzlöffel schaumig.

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