Vorbeugen ist immer klug

13. Oktober 2026

Mit den Ringelblumen konkrete Schritte setzen

Der frühe Vogel fängt den Wurm! – so meint es zumindest der Volksmund. Und er hat nicht unrecht. Hier kommt aber nun kein Plädoyer für sportliche Aktivitäten in aller Herrgottsfrüh, die sicher auch manches Gute bewirken können. Ich meine viel eher die konkrete Praxis im Hinblick auf eine gute Verdauung, die bereits in der Morgenstunde Gestalt annehmen darf.

Und hierzu brauchen wir einmal mehr die Ringelblume (Calendula officinalis). Im Volksmund wurde dieser Korbblütler früher auch als Sonnenbraut bezeichnet. Das liegt wohl an seinen herrlich goldgelben Blüten, die eine Entsprechung im licht- und wärmespendenden Mittelpunkt unseres Sonnensystems finden. Dank der entzündungshemmenden und heilenden Wirkkräfte besitzt die Ringelblume bis heute einen guten Ruf. In der Regel bezieht man diese Effekte auf die Haut. Und in der Tat erweist es sich als klug, einen Aufguss aus Ringelblumenblüten zu verwenden, um beispielsweise damit Waschungen durchzuführen und somit eine gute Vernarbung von Wunden oder Operationsnähten zu fördern. Gewiss ist dann auch die Ringelblumensalbe von Interesse. Aber bleiben wir heute bei der eingangs bereits erwähnten Verdauung. Aus verschiedensten Gründen gibt es nicht wenige Menschen, die eine Neigung zu Magengeschwüren haben. Da ist es angesagt, eine schonende Diät zu sich zu nehmen und gezwungenermaßen eher asketisch zu leben. Um es erst gar nicht so weit kommen zu lassen, können wir vorbeugend vorgehen.

Tee zu Tagesbeginn

2 Teelöffel voll getrocknete Ringelblumen-Blütenblätter mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen. 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen und dann abseihen. Den ungesüßten Tee am besten noch vor dem Frühstück schluckweise trinken. Das hat eine stärkende Wirkung und fördert eine gesunde und geregelte Tätigkeit von Magen, Darm und Bauchspeicheldrüse. 3 Wochen lang täglich durchführen, um so die eigene Gesundheit damit zu untermauern.

Ringelblume (Calendula officinalis) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum

 

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