Die Haut stärken
4. August 2026Mit Schafgarbe baden
Bei Kräuterwanderungen und Spaziergängen wird mir samt meinen Begleitern viel geboten. Die Natur ist und bleibt eine wertvolle Schatzkammer, derer wir uns auch in verantwortungsvollem Maß bedienen dürfen. Und jetzt könnte ich eine ganze Reihe von Kostbarkeiten aufzählen. Ich möchte jedoch heute wieder eine Pflanze herausgreifen, die mit etlichen Eigenschaften ausgerüstet ist. Es handelt sich um die Schafgarbe (Achillea millefolium), die auch für das Wohl unserer Haut etwas bereithält. Dieser Korbblütler begegnet uns auf Wiesen sowie an Feld- und Wegrändern auf Schritt und Tritt. Ätherische Öle, Azulen, Bitterstoffe, Flavonoide und vieles andere mehr zählen zu den Inhaltsstoffen in den Blüten und Blättern des Gewächses. Damit steht die Schafgarbe mit einer ganzen Reihe an guten Effekten in Verbindung. In der Tradition der klösterlichen Heilkunde, die sich ja durch die Empfehlungen der Jahrhunderte bis heute fortsetzt, gibt es auch Ratschläge, welche die Schafgarbe für äußerliche Anwendungen empfehlen. Mithilfe eines entspannenden Bades ist es daher gut möglich, sich der vielen positiven Effekte zu bedienen, die in dem liebenswerten Heilkraut drinnen stecken. Dessen dürfen wir uns gerade dann besinnen, wenn im Speziellen die Haut und manches, was darunter liegt, einer pflanzengenerierten Stärkung bedürfen.
Zusatz richtig zubereiten
100 g von getrockneten und zerkleinerten Blüten und Blättern der Schafgarbe in einem Topf mit ca. 2 l Liter kochendem Wasser übergießen. Anschließend noch kurz auf den Herd stellen und dort aufwallen lassen. Wiederum von der Kochplatte nehmen und 20 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Zuletzt abseihen und dem Badewasser in der gefüllten Wanne beifügen. 15 Minuten entspannt darin baden. Bei Beschwerden wie vermehrtem Juckreiz und Schmerzen hervorgerufen durch Hämorrhoiden, bei allen Arten von Nervenleiden oder beim Auftreten von Flechten und Akne kann so vorgegangen werden, um eine Besserung voranzubringen.

Die Schafgarbe (Achillea millefolium) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum