Zur Pflege der Gelenke

3. August 2026

Sonnenblumen liefern ein gutes Öl

Je mehr es Richtung Herbst geht, desto karger werden die Felder. Es sorgt allein schon die Tatsache dafür, dass die Getreidefelder bereits abgeerntet wurden und vieles andere mehr.

Dadurch treten die Flächen stärker in unser Blickfeld, von denen noch das eine oder andere zu erwarten ist. Das gilt besonders für die Sonnenblumen (Helianthus annuus). Sie liefern ihre allseits bekannten Samenkörner, die einerseits als Futter dienen und andererseits zur Gewinnung eines vielseitig verwendbaren Öles in der Küche benötigt werden. Letzteres kann übrigens auch zum Wohle strapazierter Gelenke zum Einsatz kommen. Doch wie steht es um die Inhaltsstoffe, die die Sonnenblume zur Verfügung stellt? In den Blütenblättern der gelben Schönheiten bergen sich z. B. neben Flavonoiden auch Gerbstoffe. In den Kernen wiederum finden sich ungesättigte Fettsäuren und eine Reihe an wertvollen Vitaminen. Um nun an diese Vorzüge heranzukommen und mit ihrer Hilfe etwas zur Pflege unseres Bruders Leib beizutragen, ist es sinnvoll, sich einfach dessen zu besinnen, was ohnehin in der eigenen Speisekammer parat steht. Von großem Wert ist – wie bereits erwähnt – das Öl, das aus den Kernen der Sonnenblume gepresst wurde und in der Küche zum Backen und Braten herangezogen wird. Dem heutigen Ratschlag folgend, sollte es aber diesmal eher auf der Haut landen.

Wohltuende Einreibung

Zuerst die Hände mit ein wenig qualitätsvollem Sonnenblumenöl benetzen. Danach damit die Muskelpartien bzw. die Gelenke einreiben. Dies ist besonders angeraten, wenn nach anstrengenden Tätigkeiten oder sportlichen Aktivitäten dort Schmerzen oder Verspannungen auftreten. Das Sonnenblumenöl zeitigt dann eine lindernde und entspannende Wirkung, die ganz einfach abgerufen werden kann. Es sind dafür bloß ein paar Schritte in die Speisekammer nötig.

Sonnenblume (Helianthus annuus) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum