Den Nieren zuliebe
2. August 2026Hauhechel und Fenchel zusammenspannen
Wir schenken für gewöhnlich den einzelnen Organen in unserem Körper entweder mehr oder weniger Aufmerksamkeit. Vieles – so denken wir – funktioniert sowieso von alleine. Doch lehren uns die Erfahrungen, möglichst rechtzeitig für das gesamte Wohlbefinden unseres Körpers zu sorgen. Dabei spielen die Nieren keine unwesentliche Rolle. Die Dornige Hauhechel (Ononis spinosa) ist heute dazu angetan, um mit ihr genauer auf diese Organe Acht zu haben. Nun gut: der menschliche Körper benötigt nun einmal eine Säuberung und Ableitung von Verbrauchtem. Dies erfolgt u. a. über die Nieren, Harnleiter und Blase. Dieser Bereich ist von unserer Geburt bis hin zum Ende des Lebens ständig am Arbeiten. Leider kommt es vor, dass sich gerade dort kristalline Ablagerungen in Form von Sand oder gar Steinen bilden. Das ist dann der Anlass, um eine gründliche urologische Untersuchung in Anspruch zu nehmen. Die Hauhechel birgt in ihrer Wurzel die Kraft, um beim Menschen die Ausscheidung des Harns zu steigern und somit auch eine vermehrte Ausspülung in Gang zu setzen. Als Begleitung in den angesprochenen Leiden sollte dieser Effekt bedacht werden. Immerhin hat man sehr gute Erfahrungen damit gemacht, denn die geschilderten Beschwerden haben bereits bei unseren Vorfahren dafür gesorgt, sich um eine geeignete Hilfe aus der Natur umzusehen. Der Fenchel spielt dabei eine ergänzende Rolle.
Aufguss für einen ganzen Tag
2 volle Esslöffel getrocknete und zerkleinerte Wurzel der Hauhechel am Abend in 1/2 Liter kaltem Wasser ansetzen. Am nächsten Morgen 1 Esslöffel angestoßenen Fenchelsamen mit 1/4 Liter kochendem Wasser überbrühen, 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen und dann abseihen. Den Ansatz der Hauhechelwurzel nun ebenso abseihen, gut erwärmen und mit dem Fencheltee zusammenmischen. In eine Thermosflasche füllen und über den Tag verteilt trinken, um auf diese Weise die Harnproduktion zu steigern und die Nieren und die Blase zu säubern.

Hauhechel (Ononis spinosa)© Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum