Hilfe bei Rheuma

27. Juni 2026

Lindenblüten als Begleitung                                                                                                                                 

Die Zeit, dass vermehrt die Leute das Bett hüten müssen, weil sie eine grippale Infektion über Tage in Schach hält, ist wohl längst vorüber. Und in das dabei angesagte Schwitzen kommen wir momentan auch ohne dabei unter einer dicken Decke liegen zu müssen. Mit letzterem verbinden wir für gewöhnlich den Einsatz von Lindenblüten, der aber auch auf andere Weise etwas dazu beitragen kann, um den Beschwerden, die etwa bei rheumatischen Beeinträchtigungen auftreten, effizient begegnen zu können. Wenden wir uns also für dieses Ansinnen den Linden (Tilia) zu. Die Blüten dieser liebenswerten Bäume enthalten u. a. pflanzliche Schleimstoffe, Flavonoide, Gerbsäure sowie ätherisches Öl. Es gibt nun – wie eingangs bereits erwähnt – durchaus leidige Umstände, um sich der Wirkkraft der duftenden Gaben des Lindenbaumes zu bedienen. Um rheumatische Beschwerden gut begleiten zu können, sollten wir folgendes beachten: hierbei ist es vor allem vernünftig, einen guten Stoffwechsel aufrecht zu erhalten und im Zuge dessen alles, was sich im Körper auf ungünstige Weise ablagern könnte, wieder aus dem Organismus auszuleiten. Genau dabei dürfen die aufgebrühten Lindenblüten ihre segensreiche Wirkung zur Verfügung stellen. In der letzten Zeit haben ja die Bäume wiederum genügend Nachschub geliefert, der für die kommenden Monate hoffentlich schon abgezupft und getrocknet wurde. Lindenblüten sind aber zudem im Fachhandel erhältlich.

Aufguss für besseren Stoffwechsel

2 gestrichene Teelöffel von getrockneten Lindenblüten mit 1/4 Liter kochendem Wasser überbrühen. 10 bis 15 Minuten lang zugedeckt stehen lassen und danach abseihen. Bei annehmbarer Trinktemperatur den fertigen Lindenblütentee schluckweise konsumieren, ohne ihn jedoch zu süßen. Am besten am frühen Abend 1 Tasse davon trinken, um so einen guten Stoffwechsel zu unterstützen. Wiederholt ein paar Tage hintereinander praktizieren, damit bei rheumatischen Beschwerden eine sinnvolle ausleitende Maßnahme gesetzt wird, die schädlichen Ablagerungen vorbeugt.

Linde (Tilia) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum