Hautpflegend und insektenabwehrend
22. Juni 2026Die Kräfte des ätherischen Geranienöls
In vielen Urlaubsdestinationen unserer Heimat gehört es einfach dazu, dass Gehsteige und Plätze mit Blumen bepflanzt sind, um das Auge der Touristen zu erfreuen. Die Hausbesitzer selbst haben große Freude daran, ihre Balkone in oft überbordende Blütenmeere zu verwandeln und die Blumenkästen dahingehend wohl zu bestücken. Dabei erweisen sich die Pelargonien (Pelargonium) als wahre Garanten einer solchen Pracht. In verschiedensten Variationen werden sie in den Gärtnereien zum Verkauf angeboten und auch gerne als Geranien bezeichnet. Neben der Fülle an Blüten, die sich auf den Pflanzen ständig erneuern und daher eines regelmäßigen Gießens bedürfen, liefern die Balkonschönheiten ebenso ein spezielles ätherisches Öl von blumig-rosigem Aroma. Es wird in einem dafür eigens entwickelten Destillations-Vorgang von den duftenden Sorten gewonnen. Diese Substanz ist reich an verschiedensten Inhaltsstoffen, unter denen etwa das Cirtonellol und das Geraniol zählen. Das ätherische Geranienöl findet u. a. Verwendung bei verschiedensten Aromatherapien und wird auch gern für Duftschalen herangezogen. Verdünnt erweist es sich zudem als vorteilhaft für unsere Haut. Gerade jetzt im Sommer stellen wir uns vermehrt unter die Dusche oder genießen ein erfrischendes Bad, da ist es dann angesagt, nach dem vollzogenen Kontakt mit dem Wasser die Haut noch zu stärken und pflegend zu versorgen. Dazu dient der folgende Tipp.
Mit Olivenöl vermischen
Qualitätsvolles ätherisches Geranienöl, das im Fachgeschäft erworben werden kann, zuallererst im Verhältnis 1 : 2 mit kaltgepresstem Olivenöl vermengen. Danach kann es auf der Haut verrieben werden. Dies ist eine besondere Weise, um die Körperoberfläche einzufetten und gleichzeitig in ihrer Struktur zu festigen. Geranienöl hat zudem eine insektenabwehrende Kraft, weil die Pflanze sich mit einem eigenen Duft gegen Fressfeinde wappnet, der auch den fliegenden Plagegeistern nicht schmeckt. Also, genießen wir den Sommer und nehmen wir dafür die natürlichen Unterstützungen in Anspruch.

Pelargonie (Pelargonium) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum