Zuviel Sonne auf der Haut

17. Juni 2026

Pfefferminze lindert Sonnenbrand

Wenn sich nun nach und nach mehr Hitze über Österreich schiebt, so ist es sicher angebracht, sich auf den Sommer zu freuen. Andererseits aber sind damit auch Herausforderungen verbunden, die Mensch und Natur gleichermaßen auf die Probe stellen. Und wir wissen ganz genau, dass es dann vorkommen kann, unsere Haut zu sehr den gleißenden Strahlen der Sonne auszusetzen. So ist es gut, auf die Pfefferminze (Mentha piperita) mit ihren wohltuenden ätherischen Substanzen und ebenso wirkkräftigen Gerbstoffen zurückgreifen zu können. Spätestens dann, wenn sich ein Sonnenbrand einstellt und uns Schwindel oder Übelkeit erfasst, wissen wir, dass wir es mit dem Lichtbaden im Freien wohl zu gut gemeint haben. Gewiss gibt es unterschiedliche Hauttypen mit einem dementsprechenden Wert auf der Verträglichkeitsskala, was den Aufenthalt im Freien ohne Sonnenschutz betrifft. Generell gilt aber für alle eine erhöhte Vorsicht bzgl. Rücksichtnahme auf die Haut, die immerhin in der ungeschützten Konfrontation mit dem Sonnenlicht überfordert werden kann. Es soll daher an die Pfefferminze erinnert werden, die es vermag, nach einem erlittenen Sonnenbrand den Betroffenen spürbar zur Seite zu stehen. Und generell soll der Ratschlag seitens der Ärzte und Apotheker auch im Hinblick auf den verantwortungsvollen Umgang mit der Hitze immer wertgeschätzt werden.

Kühlenden Aufguss auftragen

Ist die Haut aufgrund eines Sonnenbrandes gerötet und erhitzt, kann eine Linderung folgendermaßen angegangen werden: 4 Teelöffel getrocknetes und zerkleinertes Pfefferminzkaut mit 1/2 Liter kochendem Wasser überbrühen. Nach 15 Minuten zugedecktem Ziehen abseihen und den Pfefferminztee ganz auskühlen lassen. Anschließend mit einem Waschlappen, der mit dem Tee getränkt wird, die betroffenen Hautpartien abreiben. Die befeuchtete Oberfläche an der Luft trocknen lassen. Die Pfefferminze verschafft so eine wohltuende Kühlung und stärkt die irritierte Haut. Zusätzlich das Sonnenlicht nach Möglichkeit in den nächsten Tagen meiden.

Pfefferminze (Mentha piperita) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum