Der Verdauung zuliebe

15. Juni 2026

Den Leinsamen nutzen                                                                                                                               

Wer seine Gesundheit möglichst lange auf einem hohen Niveau halten möchte, kann Verschiedenstes dazu beitragen. Ganz oben auf der Liste steht etwa eine ausreichende Bewegung, am besten im Freien, um auch genügend frische Luft dabei aufzutanken. Und dann kommt gleich die Weise, wie wir uns ernähren. Es ist eben nicht egal, was wir dem Magen zuführen, auch wenn uns das Deftige und Fette oft nur allzu gut schmeckt. Gott sei Dank gibt es gleichzeitig auch eine Hilfe aus seiner herrlichen Natur, die uns nun eine heilsame Unterstützung liefern kann. Dabei handelt es sich um den Gemeinen Lein (Linum usitatissimum), der schon seit Jahrtausenden auf die Tradition seiner Verwendung zurückblicken kann, was archäologische Forschungen belegen. Der Leinsamen ist reich an ungesättigten Fettsäuren, enthält auch Vitamine und Mineralstoffe. Der Gleichklang von Bewegung und Verdauung, den ich eingangs anzudeuten versuchte, soll für die eigene Fitness immer im Auge behalten werden. Denn eine stets sich verändernde Körperposition ist letztendlich auch förderlich für die Tätigkeit des Darmes, die somit positiv beeinflusst wird. Wenn durch das Konsumieren von Leinsamen ein zusätzlicher Beitrag geleistet werden kann, ist das nur zu begrüßen. Wie gesagt, bei einem wiederholt guten Essen, das auf den Tisch kommt, sollte auch das darin enthaltene Fett möglichst effizient verdaut werden.

Geschrotetes Korn löffelweise einnehmen

Zuerst ganzen Leinsamen schroten, am besten mithilfe einer geeigneten Küchenmaschine. Zwischen den Mahlzeiten und vor allem nach einem deftigen Essen ein paar Teelöffel voll davon einnehmen und einige Schlucke Wasser nachtrinken. Der Leinsamen trägt dann dazu bei, dass eine fetthaltige Nahrung besser verdaut wird und sich auch der Cholesteringehalt im Blut nicht zu sehr steigert.

Leinpflanze mit Samen (Linum usitatissimum)

Gemeiner Lein (Linum usitatissimum) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum