Gesunder Fruchtgenuss

13. Juni 2026

Rote Johannisbeeren enthalten viel Gutes                                                                                                                                 

Wer nun eine Expedition starten möchte, ist dazu angehalten, dafür weder außerirdische Ziele anzusteuern noch pazifische Destinationen als Ziel zu wählen. Allein schon wegen der Spritpreise ist es viel effizienter, bloß den Garten vor der Haustür – soweit vorhanden – genauer zu durchkämmen. Es zahlt sich auf jeden Fall aus, dort für seine eigene Gesundheit das eine oder andere zu entdecken. Heute möchte ich unter diesem Aspekt an die Roten Johannisbeeren (Ribes rubrum) aufmerksam machen. Oft sind sie als Sträucher gepflanzt, erhalten aber da und dort nur eine mäßige Beachtung, weil womöglich durch den Beruf oder andere Gründe kaum Zeit bleibt, sein eigenes grünes Paradies zu genießen. Und das ist einfach schade. Die Beeren der Roten Ribisel sind nämlich voller guter Inhaltssubstanzen. Darunter sind etwa das wertvolle Vitamin C zu nennen. Des Weiteren befinden sich darin so genannte Hexosen. Dieser Begriff ist ein Sammelname für einfache Zuckerarten, die einem gesunden Organismus durchaus zuträglich sind. Organische Säuren wie Apfel- und Zitronensäure wiederum helfen mit, die Fettablagerungen im Körper zu bremsen. Die Roten Ribisel sind auch reich an Pektin, was den Magenschleimhäuten zugutekommt. Der rote Farbstoff der Gartenfreuden korrespondiert darüber hinaus mit dem Blutbildungsprozess in unserer Physis. Diese Liste könnte noch fortgesetzt werden. Was mir viel wichtiger erscheint, ist der Aufruf zum frischen Verzehr der Ribisel und die Bitte, das vorübergehende Angebot doch zur Zubereitung mancher Köstlichkeiten zu nutzen.

In den Alltag einbauen

Sobald die Roten Johannisbeeren ihre volle Reife erreicht haben, ist es ein Leichtes, sie gleich von den Zweigen abzupflücken und frisch zu schnabulieren. Es ist angeraten, für den Erhalt der eigenen Gesundheit so etwas wie eine Kur durchzuführen. Die kann derart gestaltet sein, dass die Ribisel zwischen den Mahlzeiten auf einem Teller oder in einer Schale bereitstehen, um sie in kleinen Mengen zu konsumieren. Je nach Möglichkeit die Beeren auch entsaften oder zu Marmelade verarbeiten, um für den Rest des Jahres dahingehend vorgesorgt zu haben.

Rote Johannisbeeren (Ribes rubrum) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum