Wirkt auf Leib und Geist gleichermaßen

3. Juni 2026

Die Kraft des Knoblauchs für viele Fälle

Um unsere Gesundheit wohl zu erhalten, ist die Prämisse dazu, gesund zu leben und vor allem dafür die förderlichen Ressourcen der pflanzlichen Natur in den Alltag einzubauen. Die alte Volksweisheit, dass vorbeugen besser als heilen ist, bestätigt dies ohnehin. Genau unter diesem Aspekt möchte ich heute wieder einmal auf den Knoblauch (Allium sativum) verweisen. Die Liste seiner Inhaltsstoffe führt unter anderem Schwefelverbindungen wie das Allicin, ätherisches Öl und Mineralstoffe auf. Seit jeher ist es üblich, viele Speisen mit dem Knoblauch anzurichten oder zu würzen, was natürlich nicht jedermanns Vorliebe ist. Dennoch steckt in der scharfen Knolle auch eine keimwidrige Kraft, die etwa im Darm mit dafür sorgt, dass dort die Flora ausgewogen arbeiten kann. Zudem ist es nützlich, bei so manchen Wehwehchen den Knoblauch zum Einsatz zu bringen. Dazu zählen Schlaflosigkeit, Übermüdung, Reizbarkeit, Kopfschmerzen, Schwindelgefühle und auch depressive Phasen bzw. Stimmungslagen. Für diese Fälle, aber ebenso für vorübergehende Erkältungen ist es möglich, sich eines besonderen Hausmittels zu bedienen, bei dem der Knoblauch die Grundlage bildet. Lassen wir nichts unversucht, wenn es gilt, die eigene Gesundheit so gut als möglich zu erhalten und bei einem Mangel wieder zurückzuerlangen.

Speziellen Saft herstellen

Fünf Zehen einer Knoblauchzwiebel in einem ersten Schritt fein zerhacken. Dann einen Teelöffel Zucker beifügen, mit etwas Wasser abrühren und bis zum Sieden erhitzen. Danach 5 Minuten ziehen lassen. Abschließend durch ein Stück Leinenstoff abseihen, gut ausdrücken und die gewonnene Flüssigkeit in ein kleines verschließbares Glasgefäß füllen. Diese Menge über den Tag verteilt löffelweise einnehmen. Das hilft mit, um mit einem vorübergehend leiblichem, geistigem und nervlichem Unwohlsein besser zurechtzukommen.

Knoblauch (Allium sativum) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum