Den Nerven zuliebe

1. Juni 2026

Haferflocken einmal anders verwenden                                                                                                                                 

Gesund zu leben, bedeutet wohl in erster Linie, sich auch dementsprechend zu ernähren. Der pflanzliche Anteil sollte daher auf dem Speisezettel ein möglichst hoher sein, weil dies in der Regel unserer Verdauung guttut. Eine besondere Feldfrucht hat zudem noch andere Vorzüge, auf die ich nun eingehen möchte. Es ist schlicht und einfach der Hafer (Avena sativa), der uns manch Gutes weiterzugeben vermag, von dem auch unsere Nerven profitieren können. Gewiss ist dieses Getreide hervorragend dazu geeignet – wie bereits eingangs angedeutet –, die Nahrung des Menschen im wahrsten Sinne des Wortes aufzubessern. Denn in den Samenkörnern dieses Süßgrasgewächses befinden sich neben wertvollen Mineralstoffen noch Spurenelemente und Vitamine. Daher kommt es auch den Haaren und den Nägeln zugute, öfters Hafer zu konsumieren, da diese dann in ihrer Konsistenz gestärkt und gefestigt werden. Das enthaltene Vitamin B wiederum wirkt sich förderlich auf unsere Nerven aus. Es gehört zur Vollständigkeit einer Speisekammer dazu, dass die meisten von uns den Hafer in Form von Haferflocken im Haushalt vorrätig haben und daher dieses Korn nicht extra besorgt werden muss. Die Gaben der Natur erweisen sich in vielen Fällen als hilfreich. Und dabei kommen eben die Nerven nicht zu kurz, wenn wir darangehen, die Haferflocken einmal anders als gewohnt aufzubereiten.

Aufguss statt Müsli

1 vollen Esslöffel Haferflocken mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen. Zusätzlich 1 Faden Safran (falls vorhanden) dazulegen. Das Ganze 15 Minuten lang zugedeckt ziehen. Danach abseihen und bei annehmbarer Temperatur schluckweise trinken. Wer will, kann den Absud auch noch mit 2 Tropfen Arnikatinktur ergänzen. Um nun die Nerven bei großer Anspannung zu stärken, erweist es sich als sinnvoll, diesen Haferflocken-Aufguss am frühen Abend zu konsumieren. Das hat übrigens auch ohne die genannten Beigaben eine beruhigende Wirkung.

Hafer (Avena sativa) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum