Weniger Schwitzen im Bett
5. Mai 2026Klatschmohn und Salbei tun der Haut gut
Je mehr es auf den Sommer zugeht, umso größer wird die Farbpalette, die unsere herrliche Natur für das Auge anzubieten hat. Nicht lange mehr, dann wird auch das unverwechselbare Rot hervorstechen, das Böschungen und trockene Wiesen ziert. Es zeigt an, dass der Klatschmohn (Papaver rhoeas) wieder zur Stelle ist, der im Übrigen auch als äußerlich angewandte Hilfe der Haut gute Dienste zu leisten vermag. Die ihm eigene Blütenfarbe prangt äußerst intensiv und stellt in dieser Hinsicht seine pflanzlichen Nachbarn in den Schatten. Von seiner Struktur her aber ist der Klatschmohn äußerst fein und verletzbar. Die Blütenblätter sind reich an Gerb- und Bitterstoffen. Sie besitzen einen zusammenziehenden und damit gleichzeitig einen erfrischenden Effekt. Diese Pracht von den Wegrändern lässt sich auch gut mit dem Salbei (Salvia officinalis) aus dem Garten kombinieren. Jener Lippenblütler wiederum birgt wertvolle ätherische Substanzen in seinen Trieben und erweist sich als entzündungshemmend und keimwidrig. Doch nun zur praktischen Verwendung der beiden Gewächse. Diese zielt auf das Bremsen einer vermehrten nächtlichen Transpiration ab. Bei nicht wenigen begleitet nämlich das Schwitzen die Ruhephase im Bett. Unter diesen Umständen ist es möglich, mit dem Klatschmohn und dem Salbei Vorsorge zu treffen und eine vorbeugende Maßnahme zu ergreifen.
Zusatz mit frischen Kräutern
50 g blühende Klatschmohnköpfe und 50 g frische Salbeiblätter bereitstellen. Beide mithilfe eines Messers auf einem Schneidbrett zerkleinern. Danach in einen Topf geben und mit 2 Liter kochendem Wasser übergießen. 20 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Zum Schluss abseihen und in eine mit warmem Wasser gefüllte Badewanne gießen. Darin 15 Minuten lang ein Ganzkörperbad durchführen. Dies ist vor allem nutzbringend, wenn jemand nächtliche Schweißausbrüche verringern möchte. Das Bad strafft zugleich die Haut.

Klatschmohn (Papaver rhoeas) © Aquarell von Adolf Blaim, Kräuterpfarrer-Zentrum